20 Wege um sich zu motivieren
Samstag, 13. Juni 2009, 23:59
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Jeder kommt irgendwann in eine Phase, in der er lustlos und unmotiviert ist. Selbst wenn man seinen Traumjob hat, ist nicht jeder Tag toll. Um diszipliniert und fokussiert zu werden, ist es wichtig sich selbst motivieren zu können. Die folgenden Tipps sind eine Ergänzung zum Motivationstraining und werden sicherstellen, dass Sie Ihre Ziele erreichen.

1. Denken Sie immer positiv.

Vermeiden Sie alle negativen Gedanken. Achten Sie darauf wie Sie mit sich selbst sprechen. Wir sprechen alle mit uns selbst, aber wir sind uns dessen nicht immer bewusst. Beginnen Sie zuzuhören. Sobald Sie einen negativen Gedanken entdecken, beenden und ersetzen Sie ihn durch einen positiven. Positives Denken ist sehr mächtig und ein entscheidender Faktor um Erfolg zu haben.

2. Machen Sie Ihr Ziel öffentlich.

Veröffentlichen Sie das, was Sie vorhaben, in Ihrem Blog und lassen Sie die Welt davon wissen. Lassen Sie Plakate und Flyer drucken und verteilen Sie sie. Mieten Sie eine Werbetafel in Ihrer Stadt, auf der Sie ein Bild von sich aufkleben lassen auf dem beispielsweise steht: “Ich rauche nie wieder.”oder “Wenn Sie mich beim Rauchen sehen, schenke ich ihnen 100 €.” Sie erzeugen durch solche Maßnahmen Druck von außen, um sich an Ihre Versprechen zu halten.

3. Erzeugen Sie eine freundliche, förderliche Konkurrenz.

Die meisten Menschen sind von Natur aus wetteifernd - manche mehr und manche weniger. Diese Tatsache können Sie nutzen um Ihre Ziele schneller zu erreichen. Wenn Sie sich nicht dazu motivieren können jede Woche joggen zu gehen, suchen Sie sich einen Laufpartner. Wetteifern Sie mit Ihrem Konkurrenten/Partner darum, wer mehr Geld verdienen kann, wer mehr Frauen ansprechen kann, wer am meisten abnimmt, wer mehr Liegestütze schafft, usw. Ihr Partner sollte etwa auf Ihrem Niveau sein und sie sollten sich gegenseitig motivieren.

4. Führen Sie ein Erfolgstagebuch.

Tragen Sie jeden Tag ein was Sie getan haben um Ihrem Ziel näher zu kommen, welche Ideen und Gedanken Sie hatten, welche Fehler Ihnen unterlaufen sind und was Sie daraus lernen können. Ein Tagebuch zu führen ist ein sehr guter Weg um erfolgreich und verantwortunsbewusst zu werden, aber es ist entscheidend, dass Sie es konsequent, also jeden Tag ohne Ausnahme, führen.

Legen Sie am besten eine Zeit fest, zu der Sie darin eintragen und halten Sie sich jeden Tag daran. Falls Sie nicht gerne schreiben oder Ihnen das zuviel Arbeit ist, können Sie auch nur einmal in der Woche etwas eintragen bzw. einen ausführlichen Wochenbericht erstellen.

5. Wissen Sie was Sie am weitermachen hindert und seien Sie darauf vorbereitet.

Wir haben alle einen Drang zum Aufhören, meistens geschieht es unterbewusst. Ein Weg um diesen inneren Schweinehund zu bekämpfen, ist jedes mal auf ein Blatt Papier einen Strich zu machen, wenn man dieses Gefühl des Aufhörens oder Aufgebens hat. Dadurch wird man sich dieses Dranges bewusst. Erstellen Sie einen Plan, mit dem Sie dieses Gefühl bekämpfen wollen, wenn es wieder auftaucht. Damit sind Sie beim nächsten Mal vorbereitet und können zurückschlagen.

6. Machen Sie es sich zur Regel keinen Tag zu überspringen.

Vermeiden Sie Ausnahmen, denn sie sind wie Kakerlaken; wenn Sie eine sehen, dann gibt es vermutlich noch hundert andere, die Sie nicht sehen. Fangen Sie an Ausnahmen zu hassen. Sie können jeden Tag etwas tun um Ihrem Ziel näher zu kommen. Selbst wenn Sie den ganzen Tag krank im Bett liegen, können Sie ein Kapitel in einem Buch über Meditation oder Reichtum lesen. Machen Sie jeden Tag einen Schritt in die richtige Richtung, ganz gleich wie klein er ist.

7. Visualisieren Sie Ihr Ziel jeden Tag für mindestens 10 Minuten.

Schließen Sie Ihre Augen und denken Sie über den Zustand nach, den Sie erreichen wollen. Wie werden Sie sich fühlen? Was werden Ihre Freunde sagen? Stellen Sie sich Ihr Ziel mit vielen Details und so genau wie möglich vor. Das Wichtigste ist, dass Sie es jeden Tag tun. Keine Ausnahmen. Sie können visualisieren, während Sie im Stau stehen oder wenn Sie sich duschen.

Morgens und Abends sind gute Zeiten dafür, weil das Unterbewusstsein dann besonders aufnahmefähig ist oder Sie können es über den Tag verteilen. Nach und nach werden Sie ständig an Ihr Ziel denken und diese Bilder im Kopf haben. Das wird Ihnen viel Kraft und Antrieb geben um Ihre Ziele zu erreichen.

8. Finden Sie wichtige Gründe und schreiben Sie sie auf.

Denken Sie darüber nach, warum Sie etwas erreichen wollen. Vielleicht tun Sie es für Ihre Familie oder für eine bessere Welt. Wenn Sie es nur für sich möchten, ist es auch in Ordnung, aber anstatt nur zu sagen: “Ich will Millionär sein.”, sollten Sie eine Vorstellung davon haben warum Sie das sein wollen. Wollen Sie beliebt sein oder jeden Tag Kaviar essen? Finden Sie Ihre Gründe und schreiben Sie sie auf.

9. Suchen Sie sich einen Mentor oder einen Kurs.

Das motiviert Sie hinzugehen und zu handeln. Es ist zwar teuer, aber es funktioniert bei jedem Ziel. Wenn Sie ein wenig suchen, werden Sie Vereine oder Organisationen in Ihrem Ort finden, in denen Sie Gleichgesinnte treffen können. Besonders empfehlenswert ist ein persönlicher Mentor oder Coach. Falls Sie nicht genügend Geld haben, um ihn zu bezahlen, versuchen Sie ihn zu überzeugen, Sie kostenlos zu unterrichten oder bieten Sie ihm etwas anderes an.

10. Belohnen Sie sich selbst.

Auch wenn Sie Ihr Ziel in viele kleine unterteilen, sollten Sie sich für jeden Etappensieg mit einer entsprechenden Belohnung beglücken. Mit entsprechender Belohnung ist etwas gemeint, dass dem Aufwand oder Ziel entspricht. Wenn Sie es schaffen 200g abzunehmen, sollten Sie sich nicht mit einer zweiwöchigen Reise in die Karibik belohnen, sondern mit einem guten Film oder einem interessanten Buch. Ausserdem sollte die Belohnung Sie nicht von Ihrem Ziel entfernen, d.h. ein Eisbecher ist keine gute Belohnung für jemanden, der abnehmen möchte. Das ist Selbstbetrug und führt zu nichts.

11. Finden Sie täglich Inspiration.

Einer der besten Motivatoren ist Inspiration und sie kann überall gefunden werden. Einige Quellen für Inspiration sind: Bücher, Filme, Erfolgsgeschichten, Blogs, Foren, Bilder, Zitate, Zeitschriften, Freunde, Familie, die Natur und eigentlich alles, das man sich vorstellen kann. Ein Besuch in einer Bibliothek kann inspirierend sein. Oft sind es die sogenannten Zufälle, die uns eine unerwartete Motivation verschaffen und uns auf unseren Weg zurückbringen.

12. Aufteilen in kleine Ziele.

Ein großes Ziel oder Projekt kann überwältigend sein und nach einigen Wochen kann es passieren, dass man die Motivation verliert. Kleine Ziele sind leichter zu erreichen und Sie werden dadurch motiviert, weil Sie schon erkennen können wo Sie sind und wieviel Sie vom Projekt schon geschafft haben.

13. Seien Sie geduldig.

Die meisten Menschen wollen schnelle Ergebnisse sehen und nicht warten. Geben Sie Ihren Zielen Zeit und denken Sie langfristig. Das ist wie bei der Anlage in Aktien. Schauen Sie nicht jeden Tag oder jede Stunde wo der Kurs steht, sondern einmal in der Woche oder im Monat. Wenn Sie Millionär werden wollen oder 20 kg abnehmen möchten, sollte Ihnen klar sein, dass es nicht über Nacht geschehen wird.

Auch wenn Sie keine Ergebnisse oder schnelle Erfolge sehen, geben Sie nicht auf. Je länger Sie üben oder weitermachen, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit auf einen Erfolg. Sie müssen erfolgreich sein, wenn Sie niemals aufgeben; das ist so etwas wie ein universelles Gesetz. Freuen Sie sich über das, was Sie schon erreicht haben, anstatt nur darauf zu achten wie erfolgreich andere sind oder was Sie noch nicht geschafft haben.

14. Tun Sie es einfach!

Es gibt Tage, an denen man keine Lust hat und nicht an seinem Ziel arbeiten möchte. Man möchte nicht in der Kälte joggen oder an einem schönen Sonntag über Einnahmen und Ausgaben nachdenken. Anstatt lange darüber nachzudenken wie schlimm es ist und dass Sie keine Lust haben, fangen Sie einfach an. Sobald Sie den ersten Schritt getan haben, geht es wie von selbst. Falls Sie sich nicht überzeugen können laufen zu gehen, ziehen Sie Ihre Laufschuhe an und das wird meistens schon genug sein um Sie zum Joggen zu bringen.

Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Sie die Schuhe wieder ausziehen. Das würde Ihnen ein schlechtes Gewissen verschaffen. Wenn Sie keine Lust haben zum Tennistraining zu gehen, sagen Sie sich: “Ich gehe nur zur Bushaltestelle. Dort habe ich immernoch Zeit mich anders zu entscheiden. Wenn ich will, kann ich dann zurückgehen.” Doch genau das wird nicht passieren. Sie werden auch wenn Sie nicht motiviert sind zum Training fahren, denn der erste Schritt einer Handlung reicht meistens schon um Sie anzutreiben. Und nach dem Training ist man immer froh, dass man hingegangen ist.

15. Machen Sie es zum Vergnügen.

Ein Grund warum wir etwas verschieben, das uns hilft unsere Ziele zu erreichen, ist, dass es wie harte Arbeit erscheint. Das kann zwar durchaus der Fall sein, aber versuchen Sie es aus Freude zu tun. Stellen Sie sich vor wie toll es ist Sport zu treiben oder sich gesundzu ernähren. Es wird Ihnen sehr schwer fallen abzunehmen, wenn Sie Obst und Gemüse oder Bewegung hassen.

16. Stellen Sie ein Bild von Ihrem Ziel auf Ihrem Schreibtisch oder Kühlschrank auf.

Das hilft Ihnen Ihre Gedanken auf Ihr Ziel zu richten und zeigt Ihnen was Sie erwartet. Wenn Sie Millionär werden wollen können Sie diese Zahl auf ein großes Poster auf der Wand schreiben oder auf Ihren Spiegel. Falls Sie einen Körper wie Arnold Schwarzenegger (früher, nicht jetzt ) wollen, schneiden Sie ein Foto von ihm aus und plazieren Sie es auf Ihrem Tisch.

Wenn Sie möchten, können Sie nur den Körper verwenden und Ihr Gesicht daraufkleben. Diese Erinnerungen helfen Ihnen sich auf Ihr Ziel zu konzentrieren und motivieren Sie langfristig. Eine weitere Möglichkeit ist es kleine Kärtchen mit Ihrem Ziel im Geldbeutel zu tragen. Auf diese Weise haben Sie eine Motivationshilfe, auch wenn Sie nicht zu Hause sind.

17. Treten Sie einer Online- oder Offline-Gruppe bei, die Ihnen hilft motiviert zu bleiben.

Dadurch treffen Sie viele Menschen mit ähnlichen Zielen wie Sie. Falls Sie kein Typ für Onlinecommunities oder nicht viel Zeit am PC verbringen möchten, können Sie einem Verein beitreten oder hilfreiche Seminare (z.B. an der Volkshochschule) besuchen, um Gleichgesinnte zu treffen. In der Gruppe ist es oft leichter seine Ziele zu erreichen, weil Sie viele Ansprechpartner haben, mit denen Sie Erfahrungen und Tipps austauschen können.

18. Halten Sie sich zurück.

Wenn ich mit einem neuen Ziel anfange, kennt meine Begeisterung keine Grenzen. Ich bin voller Tatendrang und glaube, dass alles möglich ist. Es dauert nicht lange bis dieser Enthusiasmus abflacht und ich sehe, dass es doch nicht so einfach ist. Viele Menschen übertreiben es auch beim ersten Besuch im Fitnessstudio und können dann tagelang keinen Muskel bewegen. Versuchen Sie deshalb am Anfang nicht alles zu geben, das Sie haben.

Wenn Sie joggen gehen, dann laufen Sie etwas langsamer und weniger als Sie könnten. Besonders in den ersten Wochen eines neuen Ziels ist es wichtig, dass Sie kleine, koninuierlich größer werdende Schritte machen und sich nicht überlasten. Wenn Sie eine neue Sprache lernen wollen, dann lernen Sie nur eine Vokabel am Tag. Das ist nicht wirklich anstengend und nach einiger Zeit wird Ihr Körper mehr verlangen. Entscheidend ist, dass Sie sofort anfangen und es regelmäßig tun. Nach und nach werden Sie motivierter.

19. Zeichnen Sie Ihre Erfolge auf.

Eine sehr gute Möglichkeit ist die Kalendermethode. Wenn Sie Sport machen können Sie ein Trainingsbuch benutzen, wo Sie genaue Daten eintragen können. Dadurch dass Sie Ihre Fortschritte aufzeichnen, haben Sie die Möglichkeit Statistiken zu erstellen und Ihren Erfolg zu messen und zu kontrollieren.

20. Lesen Sie regelmäßig Motivierendes.

Lesen Sie Bücher oder Blogs über Motivation, hören Sie CDs oder besuchen Seminare. Wichtig ist, dass Sie etwas tun, wenn Sie nicht motiviert sind. Erwarten Sie keine Zauberfee, die Sie wieder in Ordnung bringt - nur Sie selbst können es tun. Die Fähigkeit sich selbst zu motivieren hat auch etwas mit Übung zu tun. Je öfter Sie es tun, umso besser werden Sie und umso schneller können Sie sich beim nächsten Mal wieder motivieren.




Motivationstraining: Das größte Risiko ist nichts zu tun
Samstag, 13. Juni 2009, 23:51
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Gestern habe ich zufällig folgendes Zitat im Internet entdeckt: “Unsere Wünsche sind die Vorgefühle der Fähigkeiten, die in uns liegen, die Vorboten desjenigen, was wir zu leisten imstande sein werden.”

Das ist eine unglaubliche Feststellung. Das Zitat ist übrigens von Johann Wolfgang von Goethe, aber unabhängig davon wer es gesagt oder geschrieben hat, ist es sehr inspirierend.

Aber andererseits auch erschreckend. “Soll das etwa heißen, dass ich nichts Großes leisten kann, weil ich mir nichts im Leben wünsche?”, könnte jemand zu Recht fragen. Auch wenn ich dafür bin, dass jeder Mensch so glücklich, reich, zufrieden und erfolgreich lebt wie es nur irgend möglich ist, wird das nicht passieren.

Jeder hat zwar das Potential, aber nicht jeder nutzt es. Deshalb würde man mit der vorherigen Interpretation etwas zu weit gehen. Ich denke vielmehr, dass es sich um eine Art selbsterfüllende Prophezeihung handelt. Man hat eine Idee, beginnt sich etwas zu wünschen und im Laufe der Zeit wird dieser Wunsch immer stärker.
Aus Träumen wird Verlangen. Aus Verlangen wird Motivation.

Daraus entwickelt sich Verlangen und Motivation und das eigene Selbstvertrauen steigt allein dadurch dass man sich traut von einer solchen Sache zu träumen. Die meisten Menschen, die im Leben wenig erhalten oder unter ihren Möglichkeiten bleiben, wünschen sich zu wenig. Besser gesagt wünschen sie sich gar nichts. Sie leben mehr aus Routine und Gewohnheit als wegen dem Streben nach mehr persönlichen Wachstum oder Glück.

Und das ist in Ordnung.

Wirklich.

Die Welt wäre ein sehr hektischer Ort, wenn jeder vorhätte Millionär zu werden, einen Blog zu starten, ein Unternehmen zu gründen oder ein Superstar im Fernsehen zu werden. Manche Menschen sind ehrgeiziger als andere. Man könnte auch sagen, dass sich manche mehr wünschen als andere.
Am Anfang steht der Wunsch mehr zu haben, werden, sein oder geben.

Und das macht letztendlich den ganzen Unterschied aus, denn es beginnt immer mit einem Wunsch, einer Idee. Jeder Mensch hat das Potential etwas Außergewöhnliches und Besonderes aus seinem Leben zu machen, doch nur er selbst kann das erkennen. Man kann nur selbst verstehen, dass man die Macht zur Veränderung besitzt und alles Notwendige hat (oder es erlangen kann), damit man seinen Wunsch verwirklicht.

Bestimmte Fähigkeiten zu besitzen heißt nicht mit vielen Talenten ausgestattet zu sein oder etwas geschenkt zu bekommen. Es bedeutet zuallererst an sich und seine Fähigkeiten zu glauben. Träumen heißt Dinge zu sehen, die noch nicht Wirklichkeit geworden sind und noch nicht für alle sichtbar sind.

Die Wünsche eines Menschen bestimmen, wohin er im Leben geht. Doch sie sind nur der erste Schritt. Natürlich muss daraus ein Ziel werden, man muss Entscheidungen treffen, lernen und handeln, aber alles beginnt mit einem Wunsch. Man möchte etwas erhalten oder erfahren und erlaubt sich nicht nur davon zu träumen, sondern daran zu glauben, dass man es bekommen kann.

So wie manche Menschen immer mehr wünschen und auf eine gewisse Weise auch mehr vom Leben fordern werden, wird es auch andere geben, die dazu nicht bereit sind oder kleinere Wünsche haben. Das führt zu Unterschieden beim Vermögen, bei der Zufriedenheit, beim Erfolg und in anderen Bereichen.

Die Amerikaner sagen auch: “Shoot for the moon and if you miss you will still be among the stars.” Die Redewendung “to shoot for the moon” heißt sich etwas Großes vorzunehmen und dieser Spruch macht Mut sich auch große Ziele zu setzen, denn selbst falls man sie nicht erreicht, gewinnt man.

Das größte Risiko ist nichts zu tun.

Es gibt Zeiten, wenn es gut ist abzuwarten und auf die richtige Gelegenheit zu hoffen. Doch diese Zeiten sind sehr, sehr selten.

Nicht nur wenn ein Problem auftaucht, ist es riskant abzuwarten, sondern auch beim Aufschieben wichtiger Enscheidungen im Leben oder dem Folgen seiner Träume. Passivität kann schnell zu einer Gewohnheit werden.

Und passiv zu bleiben, heißt die Umstände über seine Zukunft entscheiden zu lassen, anstatt sein Schicksal selbst zu bestimmen. Wenn man sich auf die Risiken und möglichen Mißerfolge konzentriert, hat man keine Zeit mehr um zu träumen, zu planen und an der Erreichung seines Ziels zu arbeiten.
Was ist ein Hindernis?

Hindernisse sind Dinge, die Sie sehen, wenn Sie Ihren Blick vom Ziel abwenden. Falls Ihre Augen immer auf das Endziel gerichtet bleiben, spüren Sie die notwendige Selbstsicherheit um es zu erreichen.

Natürlich gibt es auch hier Phasen des Zweifelns und kurzfristige Rückschläge, doch Sie müssen an sich selbst glauben. Nicht immer wird Ihr Ziel klar vor Ihnen erkennbar sein. Es ist wie beim Autofahren.

Es gibt auch Zeiten, wenn starker Nebel die Sicht erschwert,oder wenn die Straße für kurze Zeit in die falsche Richtung führt. In solchen Situationen müssen Sie Vertrauen haben, dass die Straße letztendlich doch zum Zielort führen wird und dass Sie Ihre Fahrt richtig geplant haben.

Genauso ist es bei der Erreichung Ihrer Ziele. Nicht immer wird Ihre Umgebung positiv sein und Sie unterstützen, nicht immer werden Sie den richtigen Weg vor sich sehen. Doch das Wichtigste ist, dass Sie niemals das Selbstvertrauen verlieren. Glauben Sie, dass Ihre Wünsche in Erfüllung gehen werden, dann werden Sie auch die notwendigen Fähigkeiten dazu entdecken.




Niemals aufgeben – die wichtigste Motivationsregel
Samstag, 13. Juni 2009, 23:47
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Vor vielen Jahren wurde der große britische Staatsmann Winston Churchill gebeten an der Universität von Oxford einen Vortrag über seinen Erfolg zu halten. Die Menschen waren gespannt auf seine Erfolgsgeheimnisse und hörten die Einführungsrede des Professors, der Churchill schließlich auf die Bühne bat. Churchill wartete einige Sekunden bis vollständige Stille im Raum herrschte und sagt dann:

“The secret of my success is: I never, never, never gave up!” (Das Geheimnis meines Erfolgs ist: Ich habe nie, nie, nie aufgegeben!) Anschließend setzte er sich wieder auf seinen Platz und ließ die verblüfften Zuschauer zurück. Das war vielleicht die kürzeste Rede, die je in Oxford gehalten wurde, aber es war sicherlich eine der besten.

Davon handelt auch eine meiner Lieblingsgeschichten: Die hungrigen Frösche Zwei hungrige Frösche suchten frische Fliegen im Stall. Leider fanden sie keine, nur einen Eimer mit Milch. Weil es sie so hungerte und niemand im Stall war, sprangen sie mit einem großen Satz in den Eimer mit der verlockenden Flüssigkeit. Sie tranken sich satt - so richtig nach Herzenslust! Plötzlich merkten sie, dass sie nicht mehr aus dem Eimer kamen. Die glatten Wände des Eimers waren zu glatt. Ihre Bemühungen stießen ins Leere.

Da rief der eine Frosch: “Ich kann nicht mehr, es ist aus - leb wohl!” Worauf der andere entgegnete: “Schwimm’ weiter, solange du kannst!” Doch vergeblich: Der Frosch streckte alle Viere von sich und ertrank. Der zweite Frosch dagegen ruderte und ruderte… und als der Morgen graute, saß er auf einem Klumpen Butter. So konnte er sich mit einem Sprung aus dem Eimer retten. Den anderen Frosch aber, fand der Bauer tot in der Butter vor. Es ist immer leichter sich geschlagen zu geben als weiterzukämpfen.

Man weiß jedoch nie welche Chancen man noch erhält und welche Überraschungen das Leben noch bereithält. Deshalb kann man auch nie wissen, dass es nicht weitergeht. Solange man an sich glaubt, hat man alle Chancen der Welt. Natürlich wird man viele Schwierigkeiten erleben und eine Vielzahl von Problemen lösen müssen, denn der Weg zum Erfolg ist kein Spaziergang. Doch alle Dinge, die anstrengend sind und nicht leicht erworben werden können, sind gerade dadurch so viel wert.

Wie langweilig wäre es ein Star zu werden, wenn es jeder schaffen würde, der es versucht? Gerade durch den Schmerz und durch die Mißerfolge, die man auf dem Weg zu seinem Ziel erlebt, ist dessen Erfüllung so wertvoll für uns. Es sind unsere Rückschläge und unsere kleinen Erfolge, die uns zeigen wieviel wir auf dem Weg gelernt haben und dass es sich gelohnt hat.

“Unsere größte Schwäche liegt im Aufgeben.
Der sicherste Weg zum Erfolg ist immer,
es doch noch einmal zu versuchen.”

Thomas Alva Edison

Unsere Mißerfolge sind genauso wichtig wie unsere Erfolge. Der Weg zum Erfolg verläuft nicht geradlinig, sondern mit vielen Aufs und Abs - so wie ein Aktienkurs. Man hat im Leben erst verloren, wenn man aufgibt. Solange man das nicht tut und keinen Mißerfolg als endgültige Niederlage akzeptiert, hat man nicht verloren. Geben Sie deshalb niemals, niemals, niemals auf - egal was passiert!




Erfolg entsteht durch Handeln
Samstag, 13. Juni 2009, 23:43
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Die Grundfrage, auf die sich alle Erfolge und Mißerfolge zurückführen lassen, ist frei nach Shakespeare: “Tun oder nicht tun?” Nichts verändert sich, nichts passiert, bis man nicht handelt. Immer wieder sehe ich Menschen (im Internet scheinen sie besonders aktiv zu sein), die einen großen Teil ihrer Zeit damit verbringen anderen zu erzählen, warum die Hinweise und Tipps eines Experten nicht funktionieren und niemals funktionieren können (!).

Diese Verleumdungs-Extremisten sind oft selbst Kunden der Person, über die sie schlecht reden. Es gibt natürlich einige schwarze Schafe, die versuchen einige tausend Leute übers Ohr zu hauen und dann auf eine Karibikinsel zu ziehen. Doch sie sind die Ausnahme und die meisten Verkäufer sind seriös. Es gibt auch Menschen, die sich von den Verkaufsmethoden einiger Experten gestört fühlen (zu hohe Versprechunge, zu niedrige Versprechungen, aggressives Marketing, usw.)

Doch der wahre Grund für ein solches Verhalten vieler Menschen ist nicht Wut auf den Verkäufer oder ein Problem mit der Informationen, die man erhalten hat, sondern Wut auf sich selbst. Warum sollte man denn auf sich selbst wütend sein, wenn man ein Buch kauft, fragen Sie vielleicht. Ganz einfach: Weil man nichts unternommen hat. Man ärgert sich über angeblich tolle Tipps, die anderen geholfen haben, aber man weigert sich selbst anzufangen zu handeln.

Dafür gibt es verschiedene Gründe. Manche Menschen haben, so verrückt es klingt, im Unterbewusstsein eine Angst vor Erfolg entwickelt. Sie fürchten sich davor, was passieren wird, wenn Sie die Anweisungen umsetzen und die versprochenen Ergebnisse eintreten. Was passiert, wenn sie tatsächlich reich werden? Werden sie unglücklich sein? Werden die Menschen versuchen sie auszunutzen? usw. Ein weitere Grund ist die Gemütlichkeit. Es ist viel leichter nichts zu tun.

Man lehnt sich zurück, behauptet, dass es nicht klappen kann und kritisiert (am besten öffentlich) am laufenden Band. Vielleicht ruft man noch einige Freunde an und sagt: “Hast du diesen Quatsch schon gesehen. Wenn es so einfach wäre, dann könnte ja jeder ….werden, usw.” Meistens sind solche Menschen nicht bereit Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen und selbst etwas zu tun.

Ein anderer Punkt ist aber auch, dass nicht alles, was man ausprobiert, funktioniert. Das muss nicht an der Information liegen, sondern kann eine persönliche Angelegenheit sein. Nicht alle Ratschläge sind für alle Menschen geeignet. Nehmen wir zum Beispiel einige Ratschläge vom Erfolgscoach Tony Robbins. Er empfiehlt eine bestimmte Diät, um mehr Energie zu haben. Ich habe sie eine Woche lang ausprobiert, es hat mir nicht geholfen und vor allem nicht gefallen und ich habe damit aufgehört. Sollte ich jetzt in diverse Foren gehen und behaupten, dass er ein Spinner ist? Nein.

Manche seiner Tipps haben bei mir nicht geklappt, mit einigen seiner Ansichten stimme ich nicht überein, aber dennoch ist der größte Teil seiner Informationen super. Was ich damit sagen will ist: Sie werden niemals ein Buch, einen Newsletter, einen Blog oder ein Selbsthilfeprogramm finden, mit dem Sie zu 100% gleicher Meinung sind und das DIE Lösung für alle Ihre Probleme ist. Die Suche nach dem heiligen Gral führt leider auf einen Abgrund.

Viel hilfreicher ist die Einstellung, dass Sie von jedem Menschen und aus jedem Produkt/Text/Buch/Seminar etwas lernen können. Ihr Ziel sollte es sein möglichst viel für Sie hilfreiches Wissen zu sammeln und täglich zu wachsen. Und das erreichen Sie vor allem, indem Sie viele verschiedene Quellen nutzen. Doch kommen wir zurück zum eigentlichen Thema: Dem Handeln. Oder besser gesagt, dem Nicht-Handeln.

Das Wissen ist nur eine Seite der Medaille des Erfolgs Wir alle kennen die Geheimnisse bzw. Regeln, um reich, glücklich und zufrieden zu werden. Und falls wir sie derzeit nicht kennen, sind wir in der Lage sie (oft kostenlos) zu erfahren, wenn wir bereit sind zu suchen. Das tun viele Menschen. Viel mehr als letztendlich Erfolg und Motivation im Leben haben. Das liegt zum einen an dem Schwierigkeitsgrad. Es ist nicht sehr schwer in einem Buch zu lesen, dass Sport treiben gesund ist.

Viel schwieriger ist es das Gelernte auch umzusetzen. Manche entwickeln ein schlechtes Gewissen, wenn sie etwas lesen, von dem sie wissen (!), dass es sie im Leben weiterbringen wird, aber dennoch nichts unternehmen. Sie fragen sich dann, warum sie keine Selbstdisziplin haben und es kommen ihnen Zweifel, ob sie überhaupt erfolgreich sein können. Andere probieren etwas aus, weil sie am Anfang sehr motiviert sind und erfahren die negativen Seiten (z.B. den Muskelkater nach dem ersten Joggen) oder es funktioniert nicht und sie erhalten nicht das gewünschte Ergebnis.

Manchmal muss man stur an der Aufgabe festhalten, denn es kann sein, dass man etwas falsch gemacht hat, oder es ist der falsche Ratschlag für Sie und es wäre besser weiterzusuchen. Doch warum gibt es keine allgemein gültigen Regeln, die allen Menschen weiterhelfen? Das liegt an der Unterschiedlichkeit der Menschen. Sie sind ein Unikat und deshalb können Sie keine perfekten Lösungen für Ihre Herausforderungen im Leben verlangen.

Ihr Weg zum Ziel muss immer auch auf Ihre Persönlichkeit abgestimmt sein. Selten findet man für ein Problem sofort die richtige Lösung und die wenigsten Menschen haben beim ersten Versuch Erfolg. Deshalb ist das Durchhalten ein entscheidender Faktor. Man könnte sogar so weit gehen und Erfolg mit Ausdauer gleichsetzen. Wer niemals aufhört Neues zu lernen und es anzuwenden, hat nie verloren.

Für einen solchen Menschen ist Mißerfolg kein mögliches Szenario, das auf seine aktuelle Situation folgt. Doch alles fängt mit dem Handeln an. Nur wer etwas tut, kann etwas erreichen. Jeder muss irgendwo anfangen und es ist nicht wichtig, wie die derzeitige Lage aussieht. Wichtig ist nur wohin Sie gehen. Für mich besteht Erfolg aus zwei Teilen:

Dem ANFANGEN und dem WEITERMACHEN.

Viele Menschen denken, wenn sie an neue Informationen gelangen: “Hmmm, ich frage mich, ob das wirklich funktioniert?” Der einzige Weg, um das zu erfahren, ist es auszuprobieren. Erfolgreiche Menschen sehen sich nicht als perfekt oder superschlau an, sondern als Personen, die viele Dinge versucht und viele Fehler gemacht haben. Man kann jedoch nur Fehlern machen, aus denen man lernen kann, wenn man etwas tut.

Durch Lesen und Zuhören allein ist noch niemand Millionär geworden und durch Fernsehen und Reden wurde noch keine Goldmedaille gewonnen. Manche Leute schreckt es ab, dass sie im Leben Fehler machen könnten. Sie wollen gleich zu Beginn eine perfekte Lösung, am besten auch noch kostenlos. Doch ich muss sie enttäuschen. Nicht immer finden Sie die richtige Lösung für Ihr Problem, aber Sie kommen mit jedem Versuch weiter.

Die meisten Tipps und Ratschläge, die man im Leben anwendet, werden nicht funktionieren. Das ist einfach so. (Nein, das Universum hat nichts gegen Sie. ) Doch Sie müssen sich immer vor Augen halten, dass jedes Ergebnis gut ist. Sei es Erfolg oder Mißerfolg. Haben Sie Erfolg, dann heißt das, dass Sie alles richtig gemacht haben und damit fortfahren können. (Was natürlich nicht heißt, dass Sie aufhören sollen zu lernen…). Falls Sie jedoch keinen Erfolg haben, heißt das, dass Sie etwas anders tun müssen.

Sie profitieren also von beiden Ausgängen. Eines darf man allerdings niemals, niemals, niemals tun: AUFGEBEN. Ein großes Hindernis, das Menschen davon abhält auf ihr Ziel hinzuarbeiten, ist die Angst vor Risiken. Das ist ein natürliches Gefühl. Wir alle fühlen uns wohl, wenn wir in Sicherheit leben und keine Risiken eingehen müssen. Nehmen wir ein Beispiel aus der Steinzeit, als die Menschen noch nicht alle Früchte kannten.

Einige sahen zwar verlockend aus, aber sie waren giftig, und andere waren nicht schön aber doch sehr gesund und lecker. Die Menschen hatten also keine Möglichkeit, um durch das Betrachten der Früchte zu erfahren, was mit ihnen passieren würde, falls sie davon essen. Sie konnten an einer Vergiftung sterben oder etwas sehr Leckeres zum Essen finden. Sie spalteten sich in zwei Gruppen. Diejenigen, die Angst vor den möglichen Folgen hatten und kein Risiko eingehen wollten, waren in der ersten.

Das führte dazu, dass sie nur die Früchte aßen, die andere schon versucht hatten und bei denen sie sichergehen konnten. Die zahlenmäßig kleinere Gruppe waren die Menschen, die fast alles versuchten, was ihnen zwischen die Finger kam, weil sie Neues entdecken wollten. Natürlich nahmen sie keine Früchte, die einige andere umgebracht hatten. (Die Verrückten waren in einer anderen Gruppe ).

Doch da sie nie sicher sein konnten, was nach dem Verzehr der Früchte passieren würden, überlebten es einige von ihnen nicht. Dennoch brachte diese Gruppe die Menscheit viel weiter als die Angsthasen, weil sie bereit waren neue Ufer zu erkunden. Die Gesellschaft als Ganzes profitierte von diesen Menschen, weil die nachfolgenden Generationen ein größeres Wissen über die genießbaren Früchter dieser Zeit hatten. Was folgern wir daraus? Risiko ist gut. Wirklich.

Das soll nicht heißen, dass man gegen eine Wand laufen muss, weil man seine paranormalen Fähigkeiten testen will. Man kann einfach seinen Nachbarn fragen. Und das ist ein großer Vorteil, den die Menschen in unserer Zeit besitzen. Uns stehen viele Informationen zur Verfügung, das wir nutzen können, um aus dem Wissen und den Erfahrungen anderer Vorteile zu ziehen. Wir brauchen nicht erst 100 Versuche, um herauszufinden wie man Pfannkuchen macht, sondern nur einem Rezept zu folgen.

Genauso verhält es sich in anderen Bereichen des Lebens. Falls jemand ein Ziel, das unserem ähnelt, bereits erreicht hat, warum sollten wir nicht von seinen Erlebnissen und Ratschlägen profitieren? Jedoch beginnt der Weg zum Erfolg erst indem wir uns entschließen zu handeln. Nur wenn wir aktiv werden, haben wir die Möglichkeit etwas zu verändern. Dieser Satz ist nicht ganz wahr, denn wir können unsere Lage auch allein durch eine Änderung unserer geistigen Einstellung und unserer Gedanken verbessern.

Doch ich beziehe mich hier auf die äußeren Dinge. Falls Sie kein zweiter Uri Geller sind und übernatürliche Fähigkeiten besitzen, müssen Sie die Dinge selbst in die Hand nehmen. Sie müssen das Wissen, das Sie haben und noch erwerben werden, umsetzen. Noch nie zuvor stand den Menschen so viel Wissen und Erfahrung früherer Generationen zur Verfügung wie uns. Das passiert nicht durch Zufall, sondern Sie müssen eine Gewohnheit daraus entwickeln.

Und das Anwenden von neuem Wissen muss eine Ihrer stärksten Gewohnheiten werden, denn sie wird darüber entscheiden, wo Sie in einem oder zehn Jahren sind. Die Dinge, die Sie heute unternehmen, setzen das Segel für Ihre Reise und werden zu Ihrer morgigen Lage führen. Es sind nicht die Dinge, die passieren, die wichtig sind, sondern die Dinge, die Sie tun. Es müssen auch keine großen Taten sein. Jeden Tag ein kleiner Schritt reicht völlig aus und auch mit Babyschritten kommt man ans Ziel.

Lassen Sie nicht zu, dass die Dinge im Leben, die Sie nicht haben, Sie davon abhalten diejenigen Dinge und Fähigkeiten zu nutzen, die Sie besitzen. Vielleicht können Sie zur Zeit keine tollen Romane schreiben, aber Sie können irgendetwas schreiben. Und mit jedem Mal werden Sie besser und erweitern Ihr Wissen und Ihre Fähigkeiten. Ihre jetztige Lage im Leben sollte Sie niemals daran hindern Ihren Träumen zu folgen und neue Ziele zu setzen.

Ihr bisheriges Leben bestimmt nicht, wohin Sie in Zukunft gehen. Eine der wichtigsten Ausreden oder scheinbaren Barrieren von Menschen, die nichts unternehmen, obwohl sie nicht faul sind, ist: “Ich weiß doch nichts darüber. Ich muss mich erst informieren und mehr darüber lernen…” Diese Leute verbringen Monate damit Bücher zu lesen, Seminare zu besuchen und im Internet zu surfen, weil Sie genug Wissen erwerben wollen.

Mehr Wissen ist nicht immer die richtige Antwort

Das Problem ist nur: Das Wissen, das uns zur Verfügung steht, ist unendlich und wir können niemals alles wissen, das es zu wissen gibt. Vielleicht liegt es daran, dass wir dieses Verhalten von der Schul- und Studienzeit gewohnt sind. Dort mussten wir auf Klausuren lernen und bekamen anschließend eine Note, je nachdem wie gut wir vorbereitet waren.

Doch im wirklichen Leben ist es anders. Es gibt keine festgelegten Klausuren, sondern ein kostantes Lernen, das niemals abgeschlossen ist. Man könnte es auch anders ausdrücken, indem man sagt, dass im wirklichen Leben jeden Tag Klausurtag ist. Es ist sehr wichtig sich nicht von der Informationsflut und akribischer Vorbereitung aufhalten zu lassen. Die meisten Dinge lernt man auf dem Weg. Im Leben läuft es nicht so, dass man hunderte Bücher liest, eines Tages alles weiß, das es zum Thema zu wissen gibt, und erst dann beginnt zu handeln.

Das soll nicht bedeuten, dass man auf ständiges Lernen und Verbesserungen verzichten soll, sondern dass man irgendwo anfangen muss. Jeder muss an einem bestimmten Punkt starten. Denken Sie an die Zeit als Sie noch ein Kleinkind waren und lernten zu laufen. Sie konnten damals nicht lesen und das ist vermutlich ein Grund warum Sie so schnell laufen gelernt haben. Sie haben es einfach versucht und dazugelernt.

Wenn Sie zu müde waren, haben Sie andere Menschen beobachtet und darauf geachtet wie sie es machen. Doch Sie sind nicht in die Stadtbücherei gegangen oder haben tagelang im Internet gesurft, um herauszufinden wie es geht. Hätten wir als Kleinkinder lesen gekonnt, würden heute mit großer Wahrscheinlichkeit einige Menschen noch immer krabbeln, anstatt aufrecht zu gehen.

Das Meiste lernen Sie auf dem Weg zum Ziel

Sie können nicht alles zu einem Thema lernen, bevor Sie anfangen zu handeln. So funktioniert die Welt nicht. Ohne dass Sie sich bewegen, bewegt sich nichts. Es ist ab und zu möglich, dass man überwältigt ist von den vielen Informationen, die man kennt und dem Wissen, dass man noch erlangen kann oder will. Doch Sie müssen parallel zum Lernen beginnen etwas zu unternehmen, wenn Sie Ihre Ziele erreichen wollen. Das Wissen wird nicht weniger, ganz gleich wie sehr Sie sich anstrengen.

Doch die gute Nachricht ist, dass Sie nicht alles wissen müssen, um Erfolg zu haben. Eines der größten Probleme in unserer heutigen Informationsgesellschaft scheint zu sein, dass uns immer mehr Wissen zur Verfügung steht, das uns lähmt. Versucht man alle Herausforderungen in seinem Leben durch mehr Wissen zu bewältigen, wird man eines Tages aufwachen und merken, dass man zwar viel weiß, aber was nützt das, wenn man keinen Vorteil davon hat. Wissen allein ist wertlos, wenn man es nicht anwendet.

Nur Informationen, die man in die Tat umsetzt, können etwas bewirken. Die wichtigste Regel, um in Zukunft Erfolg zu haben, lautet deshalb: Handeln Sie! Tun Sie irgendetwas. Es spielt keine Rolle wie klein oder unwichtig es im Hinblick auf das Endziel erscheint. Verschieben Sie das Handeln nicht auf später! Fangen Sie einfach an, egal wieviel Erfahrung oder Fachwissen Sie haben. Wir werden nicht perfekt und schlau geboren.

Bleiben Sie dabei und lassen Sie sich durch Rückschläge und Hindernisse von Ihrem Weg abbringen. Der Erfolg gehört denen, die mit Regelmäßig handeln und durch ihre Ausdauer beweisen, dass sie es verdienen ihr Ziel zu erreichen.




26 Wege um sich selbst zu motivieren
Samstag, 13. Juni 2009, 23:33
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Heute habe ich einige Wege aufgelistet, mit denen Sie Ihre Motivation steigern können. Es gibt viele verschiedenen Wege und Sie müssen nicht alle anwenden. Nehmen Sie diejenigen, die bei Ihnen am besten funktionieren.

1. Leidenschaft. Folgen Sie Ihren Leidenschaften. Begeisterung kommt vor dem Geld. Es ist viel wichtiger ein erfülltes und glückliches Leben zu führen als möglichst viel Geld zu verdienen. Wenn Sie das tun, was Sie lieben, werden Sie automatisch erfolgreich sein. Es ist keine Frage des Entweder-Oder. Wenn Sie Ihrer Begeisterung folgen, wird auch das Geld folgen.

2. Affirmationen. Nutzen Sie Affirmationen, die Sie vor einem Spiegel sprechen, um die nötige Motivation zu erzeugen. Am besten ist es, wenn Sie es zu einer Gewohnheit machen und niemals davon abweichen. Affirmationen helfen Ihnen nach und nach das richtige Denken zu erhalten, um Erfolg zu haben und glücklich zu sein.

3. Visualisierung. Visualisierungen haben den gleichen Effekt wie Affirmationen. Sie helfen Ihnen sich auf Ihr Ziel zu konzentrieren und motiviert zu bleiben. Stellen Sie sich so bildlich wie möglich vor wie es sein wird, wenn Sie Ihre Ziele erreicht haben. Das wird in Ihnen die gewünschte Begeisterung wecken und Sie werden handeln. Machen Sie es sich auch hier zu Gewohnheit täglich zu visualisieren.

4. Beispiele. Finden Sie Beispiele von anderen Menschen, die in einer ähnlichen Situation waren wie Sie und es trotzdem geschafft haben. Lesen Sie Biografien von berühmten Menschen, um weitere Anregungen zu erhalten und zu erkennen, dass man niemals aufgeben darf.

5. Veränderung. Um andere Ergebnisse im Leben zu erhalten, müssen Sie etwas ändern. Vielleicht brauchen Sie nicht einfach mehr Informationen und Tipps, sondern einen anderen Ansatz, eine neue Karriere, ein neues Lebensgefühl.

7. Gedanken. Indem Sie die Art und Weise ändern, mit der Sie mit sich selbst reden, erzeugen Sie Motivation. Ersetzen Sie Gedanken von Angst und Zweifel mit Begeisterung, Zufriedenheit und Optimismus. Lieben Sie Ihre Arbeit und sie wird Ihnen viel leichter fallen. Es ist nicht die Realität, die unser Schicksal bestimmt und entscheidet, ob wir motiviert sind, sondern allein unser Denken ist dafür verantwortlich.

8. Selbstliebe. Fühlen Sie sich wohl und lieben Sie sich selbst. Akzeptieren Sie Ihre Schwächen und Macken und mögen Sie sich trotzdem. Niemand ist perfekt. Sehen Sie sich als etwas Besonderes, das die Liebe von anderen verdient, und seien Sie stolz darauf, wer Sie sind.

9. Lernen Sie. Nutzen Sie Bücher und Seminare dazu Ihre Motivation zu steigern. Anstatt Hörbücher und Romane zu lesen, sollten Sie ab und zu auch etwas Sinnvolles lesen, das Sie weiterbringt. Noch nie zuvor hatten die Menschen so viele Informationen zu jedem beliebigen Thema wie wir. Deshalb sollten wir diese Chance auch nutzen, oder? Ich schaue außerdem gerne die TV-Show ”The Big Idea”, um mich zu motivieren und meinen Fokus wieder auf die wichtigen Dinge zu richten.

10. Ziele setzen. Um irgendwo anzukommen, müssen Sie vorher ein Ziel festlegen. Achten Sie darauf, dass es nicht zu groß ist und Sie sich möglicherweise überarbeiten und am Ende enttäuscht sind. Ihre Ziele sind eine tolle Motivation, die Sie nutzen können um jeden Tag begeistert und glücklich anzufangen.

11. Gleichgewicht. Es ist entscheidend, dass Ihr Privatleben und Ihr Berufsleben gleichberechtigt bzw. ausgeglichen sind. Einseitigkeit führt zu Überarbeitung oder Unzufriedenheit. Die Beziehungen zu anderen Menschen sollten Ihre wichtigste Priorität sein und nicht eine Beförderung oder ein neuer Sportwagen, den Sie sich wünschen.

12. Freunde. Ihre Freunde haben einen großen Einfluss auf Sie. Vermeiden Sie es deshalb mit negativen und unmotivierten Menschen zuviel Zeit zu verbringen. Ist es nicht besser, wenn Ihre Freunde Sie anspornen, anstatt Ihnen ständig einzureden, dass Sie Ihr Ziel niemals erreichen werden oder dass es unmöglich ist?

13. Selbstvertrauen. Glauben Sie an sich selbst. Menschen, die neue Aufgaben voller Selbstvertrauen angehen, haben viel öfter Erfolg, weil sie fest daran glauben, dass es funktionieren wird. Sie sind überzeugt davon, dass Sie es schaffen werden. Entwickeln Sie das notwendige Selbstvertrauen, indem Sie Ihr Denken und Ihre Gewohnheiten ändern.

14. Gewohnheiten. Indem Sie positive Gewohnheiten annehmen, steigern Sie Ihre Motivation und werden zufriedener. Rauchen und Fernsehen sind schlechte Gewohnheiten. Früh aufstehen und Sport machen sind gute. Je mehr gute Gewohnheiten Sie haben, umso motivierter und erfolgreicher werden Sie sein.

15. Umgebung. Ändern Sie Ihre Umgebung, um mehr Motivation zu erhalten. Falls Sie sich bei Sonne einfach viel besser fühlen, dann ziehen Sie in eine Stadt im Süden. Falls Sie im Park besser lernen können, dann gehen Sie dorthin. Finden Sie eine Umgebung, die Ihnen hilft sich selbst zu motivieren und nicht eine, die es erschwert.

16. Kalendermethode. Nutzen Sie diese Methode, um täglich auf Ihr Ziel hinzuarbeiten und keinen Tag auszulassen. Eine wirklich einfach und effektive Art und Weise seine Fortschritte zu beobachten und täglich motiviert zu bleiben. Hier finden Sie mehr über die Kalendermethode heraus.

17. Motivationshilfen. Finden Sie kleine Helfer, die Sie regelmäßig im Alltag daran erinnern, welche Einstellung die richtige ist. Tragen Sie kleine Kärtchen mit Ihrem Ziel darauf ständig mit sich. Lesen Sie am Morgen motivierende Blogbeiträge oder sprechen Sie Ihre Affirmationen.

18. Belohnung. Falls Sie ein Teilziel erreicht haben, dann belohnen Sie sich selbst. Kaufen Sie sich eine Tafel Schokolade oder schauen Sie einen Film. Achten Sie jedoch darauf, dass die Belohung angemessen ist und Sie nicht von Ihrem Ziel wegführt (also Schokolade als Belohnung für einen eingehaltenen Diätplan.). Manche Menschen sind zu hart mit sich und gönnen sich keine Zeit, um ihre Erfolge zu feiern.

19. Tagebuch. Führen Sie ein Erfolgstagebuch, wo Sie eintragen wie zufrieden Sie mit Ihrer Motivation, Ihren Zielen und Ihrer Arbeit sind. Das hilft Ihnen das Wichtige von Unwichtigen zu trennen und regelmäßig Bilanz abzulegen, woran Sie noch arbeiten müssen.

20. Umsetzung. Wenn Sie etwas Neues lernen, dann setzen Sie es schnell um. Setzen Sie es nicht auf Ihre To-Do-Liste, sondern handeln Sie sofort. Auch wenn es nur eine kleine Handlung ist, sollten Sie sich sofort daran machen, weil zu diesem Zeitpunkt Ihre Motivation am größten ist. Je länger Sie warten, umso kleiner wird die Wahrscheinlichkeit, dass Sie irgendetwas tun, und Wissen allein ist nutzlos, wenn man nichts unternimmt.

21. Unterbewusstsein. Nutzen Sie die Macht Ihres Unterbewusstseins, um den unerschütterlichen Glauben an sich selbst zu wecken und Selbstvertrauen zu entwickeln. Sie sollten diese Kraft nutzen, doch dazu müssen Sie sich erst mit der Funktionsweise des Unterbewusstseins auseinandersetzen. Beachten Sie die Grundregeln und Ihre Motivation wird neue Höhen erreichen.

22. Erfolge. Es ist sehr motivierend eine Sache zu Ende zu bringen und zu sehen, was man geschafft hat. Nutzen Sie vergangene Erfolge, um sich an Ihre früheren Triumphe zu erinnern und zu sehen, dass Sie es doch können. Denken Sie daran was Sie schon erreicht haben, um die Begeisterung für zukünftige Ziele zu wecken.

23. To-Spaß-Liste. Anstatt eine langweilige To-Do-Liste zu erstellen, versuchen Sie es stattdessen mit einer To-Spaß-Liste, wo Sie alles notieren, was Sie unglaublich gerne machen würden. Wie Sie Ihr Geld am liebsten verdienen würden? Wen Sie gerne treffen würden? Wohin Sie mit Freude reisen würden? usw. Es wird viel aufregender sein diese Dinge umzusetzen, weil sie Ihnen etwas bedeuten. Es wird keine Arbeit mehr sein, sondern vor allem viel Spaß.

24. Delegieren. Übertragen Sie Aufgaben, die Sie nicht gerne tun, an andere Menschen. Dadurch haben Sie viel mehr Zeit für die Dinge, die Ihnen Spaß machen und werden auch erfolgreicher sein. Ist es nicht verwunderlich, dass die meisten Menschen den ganzen Tag Aufgaben erledigen, die Sie hassen, anstatt im Leben das zu tun, was sie wollen? Entscheiden Sie wessen Leben Sie führen: Ihres oder das der anderen. Eine passende Buchempfehlung zu diesem Thema ist “Die 4-Stunden-Woche” über die ich vor kurzem eine Rezension geschrieben habe.

25. Gründe. Finden Sie Gründe für Ihre Ziele, anstatt einfach beliebige Dinge auf die Liste zu setzen, die Sie gerne besitzen würden. Ein Ziel, bei dem Sie die Gründe kennen, ist viel stärker und Sie werden es leichter erreichen. Wenn Sie etwas wirklich wollen, dann werden Sie auch ausreichend Argumente finden, die dafür sprechen. Achten Sie jedoch darauf, dass es Ihre Gründe sind (Warum will ich das?) und nicht die der anderen Menschen.

26. Regeln. Halten Sie sich immer an Ihre eigenen Regeln. Dadurch entwickeln Sie Selbstdisziplin und werden viel motivierter sein. Erlauben Sie sich keine Ausnahmen und seien Sie in dieser Hinsicht streng mit sich. Lassen Sie keinen Tag aus und halten Sie sich an die Versprechen, die Sie sich selbst gegeben haben.




Wie Sie sich zum Weitermachen motivieren
Samstag, 13. Juni 2009, 05:50
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In diesem Beitrag geht es darum wie man sich motiviert an seinen Zielen weiterzuarbeiten, auch wenn man sich nicht gut fühlt, keine Ergebnisse sieht oder aufgeben möchte. Zur Motivation gehört auch zum Teil die Fähigkeit in der Lage zu sein sich selbst zu “zwingen” Dinge zu tun, die man tun muss, aber nicht tun möchte.

Wie die meisten Leute wache ab und zu weniger enthusiastisch auf und habe keine Lust zu arbeiten, lernen oder schreiben. Jeder Mensch hat dieses Gefühl hin und wieder - es bedeutet nicht, dass man faul ist oder das falsche Ziel gewählt hat. Es überkommt einen einfach, wenn man es am wenigsten erwartet und man fühlt sich ein wenig wie gelähmt oder etwas träge.

Vielleicht kennen Sie dieses Gefühl selbst?

Wenn man keine Lust hat irgendetwas zu tun und am liebsten den ganzen Tag im Bett bleiben möchte, aber sogar das wird nach einigen Stunden langweilig. Manche Menschen beklagen sich oft bei regnerischem Wetter wie zur Zeit und ihre innere Stimmung spiegelt sich in dem Wetter wieder.

Natürlich kann man das schlechte Wetter auch als Ausrede benutzen, um weniger kreativ, motiviert und begeistert zu sein, wie es einige Menschen tun, aber bei den meisten kommt irgendwann der Punkt, wenn sie an einem Stimmungstief angelangt sind. Man könnte diese Phasen als Motivationstiefpunkte bezeichnen.

Das Besondere daran ist, dass diese Tiefpunkte in regelmäßigen Abständen kommen und meistens die gleiche Dauer haben. Bei manchen Menschen kommt ein Tiefpunkt einmal im Monat vor und dauert nur einige Stunden, und bei anderen kommt er fast jede Woche und dauert einen Tag.

Ich nehme an, dass Sie wissen wovon ich rede. Wenn der gewünschte Erfolg ausbleibt, viel Arbeit vor Ihnen steht, das Familienleben Sie zusätzlich stresst oder sogar wenn Sie Erfolg haben, aber nicht wirklich zur Ruhe kommen. Es gibt viele Gründe dafür, aber manchmal überkommt es einen einfach.

Aber warum gibt es diese Tiefpunkte überhaupt?

Meine Theorie ist folgende:

Unsere Motivation bewegt sich in Trends, so ähnlich wie ein Aktienkurs. Es gibt einen langfristigen Trend - entweder nimmt die Motivation zu, oder sie bleibt konstant oder nimmt ab. Allerdings verlaufen diese Trends nicht geradlinig - genauso wie die Aktienkurse nicht jeden Tag in dieselbe Richtung steigen oder fallen.

Es gibt auch bei der Motivation eines Menschen Zyklen. Auch beim Erfolg oder der Erreichung eines Ziels kommt es immer wieder zu Rückschlägen - es ist etwas Natürliches. Bei der Motivation gibt es immer wieder Tiefs und Hochs.

Die Hochs sind ein toller Zustand und wir fühlen uns einfach fantastisch. Diese Begeisterung wirkt sich nicht immer in höherer Produktivität aus, aber oft ist das der Fall. Die Hochs sind nicht das Problem, sondern die Tiefs.

Hier zeigt sich der Wille und die Fähigkeit zur Selbstmotivation. Doch die gute Nachricht ist, dass man aus jedem Tief gestärkt herausgeht und nicht nur mehr über sich und seine Persönlichkeit weiß, sondern auch besser in der Lage ist das nächste Tief schnell zu überwinden.

Besonders am Anfang ist es schwierig sich zu motivieren, denn oft kommt der erwartete Erfolg später als erwartet und die Dinge, die man tut, bringen nicht immer die gewünschten Ergebnisse. Es spielt keine Rolle, was man beginnt. Es kann die Gründung eines Unternehmens, der Wunsch nach einem gesünderen Leben, die Erreichung eines Lebensziels oder das Arbeiten an einem langfristigen Projekt sein.

Am Anfang hat man immer nur seine eigene Überzeugung und seinen Glauben an sich und an den zukünftigen Erfolg. Mit diesem zwei Dingen muss man gegen Zweifel, negative Kommentare von anderen, Rückschläge, Mißerfolge und eigene Ausreden kämpfen. Oft gibt es zu diesem Zeitpunkt keine Menschen, die ernsthaft an die eigene Vision glauben und eine Stütze sind und auch die Erfolge, die später sehr motivierend sind, bleiben aus.

Ich glaube fest daran, dass der größte “Feind” eines jeden Menschen er selbst ist. Es gibt keine Hindernisse und Begrenzungen, wenn man seine inneren Blockaden und negativen Denkmuster überwindet. Besonders am Anfang eines Vorhabens sind Selbstzweifel die größten Feinde und sie halten Menschen davon ab Ihre Ziele zu erreichen.

Die Leute, die es erst gar nicht versuchen und nur kritisieren, sind eine Sache, aber mir tun besonders die Menschen leid, die ein Ziel setzen, sich Mühe geben und bereit sind zu lernen und an sich zu arbeiten, aber dennoch ständig gegen Hindernisse laufen und irgendwann aufgeben. Solchen Menschen zu helfen war ein Grund für den Start meines Blogs 1000tipps.com.

Der Lohn für die heutige Arbeit liegt immer in der Zukunft und das sollte sich jeder Beginner klar machen. Unsere derzeitige Lebenslage ist ein Produkt vergangener Taten und Gedanken. Die Zukunft wird durch die heutigen Taten und Gedanken geschaffen.

Ein guter Weg um den Weg aus dem Motivationstief zu beschleunigen ist sich auf das Ergebnis zu konzentrieren, anstatt auf die derzeitigen Probleme. Man ersetzt die negativen Gedanken also durch die Erwartung auf positive Ereignisse in der Zukunft. Außerdem hilft es oft langfristig zu denken und daran zu denken, dass man am Ende darüber lachen wird.

In einem Motivationstief ist die Gefahr groß, dass man gar nichts tut und fernsieht, anstatt zu arbeiten. Man muss so gut wie möglich versuchen produktiv zu bleiben und an irgendetwas zu arbeiten, denn falls man nichts tut, kann man auch keinen Erfolg haben und das führt nur in ein noch größeres Tief.

Menschen, die in dieser Situation zu Alkohol oder Essen greifen, bereuen es später und aus einem solchen Verhalten entwickelt sich eine langristige Abnahme der Motivation, was dazu führt, dass sie mit ihrem Leben nicht zufrieden sind.

Dale Carnegie schreibt in seinen Büchern darüber, dass Arbeit die beste Therapie gegen Müdigkeit, Lustlosigkeit und Trauer ist, und er hat vollkommen recht damit. Wenn wir etwas tun, fällt es uns schwer an die Probleme zu denken. Es ist wichtig gegen die Lustlosigkeit anzukämpfen und nicht zu versuchen sie mit TV, Musik, Drogen oder Ablenkung zu ertränken oder zu vergessen.

Es hilft, wenn man sich bewusst macht, dass dieses Tief nur kurzfristig ist und eine neue Phase der Motiavation folgen wird. Nach der Dunkelheit folgt immer der nächste Morgen und es wird hell. Man muss wirklich gegen sich selbst kämpfen, wenn man sich in dieser Situation befindet, denn hier geben die meisten Menschen auf.

Die meisten Leute geben viel zu früh auf - zumindest zu früh um ernsthafte Ergebnisse erwarten zu können. Und dieser Mißerfolg führt zu einem neuen Tief und der Glaube an sich selbst nimmt ab. Falls man Schwierigkeiten damit hat große Ziele zu erreichen und oft überwältig ist, sollte man sich einige kleine Dinge vornehmen.

Auch kleine Erfolge motivieren uns und sind eine große Hilfe. Falls man nicht lernt sich über die kleinen (und für andere Menschen oft nicht sichtbaren) Erfolge zu freuen, wird man auch die großen nicht genießen können.

Wir werden täglich vom Leben getestet und müssen uns beweisen. An manchen Tagen ist dazu mehr Kraft nötig als an anderen, doch wir müssen uns immer vor Augen halten, dass wir es schaffen können und die Kraft zum Sieg in uns liegt. Wenn man an die Starwars-Filme denkt, könnte man es auch so formulieren: “Die Macht ist mit dir.”

Ich meine damit die Macht sich weiterzuentwickeln und ein Vorbild für andere zu sein. Die Macht zur Veränderung und die Macht selbst darüber zu bestimmen welchen Weg man einschlägt. Und nicht zuletzt die Macht über seine Gedanken. Wenn man ehrlich ist, werden unserer Gefühle und Stimmungen nicht durch das Wetter oder den Verkehr bestimmt, sondern durch uns selbst. Ein Motivationstief ist eine Zusammensetzung aus mehreren Gedanken, die nur in unserem Gehirn besteht.

Erfolg im Leben zu haben ist nicht kompliziert. Man braucht dazu keinen hohen IQ, keinen Hochschulabschluss und auch keine besonderen Talente. Die Handlungen, die zum Erfolg führen sind nicht kompliziert, sondern es ist manchmal schwer sie tun. Es ist schwer aufzustehen, wenn man hinfällt, denn von unter betrachtet sieht die Welt nie besonders gut aus.

Man sollte sich auch klar machen, dass auch Tiefs notwendig sind, um am Ziel anzukommen. Es geschieht nicht über Nacht und man muss die notwendigen Schritte gehen, auch wenn sie nicht alle angenehm sind.

Der heutige Tipp lautet:

“Lassen Sie sich nicht aus der Bahn werfen und lernen Sie Motivationstiefs zu überwinden.”




Die wichtigste Zutat für Erfolg: Motivation
Samstag, 13. Juni 2009, 05:42
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Kennen Sie diese Eigenschaft, die wichtiger ist als alles andere, wenn man erfolgreich sein will? Wichtiger als Wissen, Ausbildung, Geschick, Talent, Glück, Geld, Teamfähigkeit, große Vorbilder, Selbstbewusstsein, Planung, usw. Diese Eigenschaft ist die unermüdliche Ausdauer, die einen Gewinner vom Verlierer unterscheidet. Geben Sie sich nie geschlagen und Sie werden Großes vollbringen.

Wenn Sie einen Plan entwerfen um Ihr Ziel zu erreichen und er schlägt fehl, dann arbeiten Sie einen neuen aus. Falls auch dieser nicht zum Erfolg führt, machen Sie unaufhaltsam weiter, indem Sie einen neuen erschaffen und unbeirrbar weiterarbeiten. Sie wollen das größte “Geheimnis” bzw. die wichtigste Regel, um Erfolg zu haben, wissen?

Das ist sie:

Geben Sie niemals auf.

“Wenn die anderen glauben, man ist am Ende, so muß man erst richtig
anfangen.”

Konrad Adenauer

Ein berühmtes Beispiel dafür, dass man niemals aufgeben darf, ist die Geschichte von den Spartanern und der Schlacht bei denThermopylen im antiken Griechenland. Die persischen Truppen mit einer Gesamtstärke von 2,5 Mio. Soldaten unter der Führung von Xerxes trafen dort auf ca. 4000 griechische Soldaten, darunter 300 Spartaner. Die Griechen waren fest entschlossen ihre Heimat bis zum letzten Mann zu verteidigen und kämpften trotz dieser gewaltigen Überzahl.

Als klar wurde, dass sie verraten wurden und die Schlacht verlieren würden, entschlossen sich die 300 Spartaner unter dem Oberbefehlshaber Leonidas mit weiteren 700 Griechen bis zum letzten Mann zu kämpfen, um den restlichen Soldaten den Rückzug zu ermöglichen. Zum Schluss waren ihre Schilde und Waffen zerstört und sie mussten mit den bloßen Händen weiterkämpfen. Dadurch dass sie nicht aufgegeben haben und alles gegeben haben, ermöglichten sie die Evakuierung der umliegenden griechischen Städte und wurden zu einer Legende, die den Griechen Kraft und Hoffnung gab sich nicht geschlagen zu geben und ihre Heimat zu verteidigen.

“Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.”

Winston Churchill

Die meisten Menschen leben ein Leben, das nicht ihren Träumen oder früheren Zielen entspricht, weil Sie nach einigen Niederlagen aufgegeben haben. Ihnen hat die Ausdauer gefehlt Ihr Ziel nach den ersten 2, 5 oder 20 Fehlschlägen durch neue Pläne anzupassen und sie unbeirrt weiter zu verfolgen. Sie erkennen einen Gewinner an der Fähigkeit aus Mißerfolgen zu lernen und immer wieder aufzustehen.

Natürlich ist Planung wichtig, aber selbst die genauesten Vorbereitungen garantieren keinen sofortigen Erfolg. Um erfolgreich zu sein, müssen Sie Ihre Sichtweise im Bezug auf sogenannte
“Fehlschläge” verändern. Was macht denn eine Niederlage oder einen Fehlschlag zu einem solchen? Ganz allein Ihre Empfindung, Ihre Deutung dieses Ereignisses entscheidet, was Sie als Mißerfolg sehen. Sie allein bestimmen, ob Sie ein Ereignis als Niederlage akzeptieren. Wenn Sie einen Fehlschlag nicht als solchen ansehen, sondern als eine Herausforderung oder eine gute Gelegenheit, um daraus zu lernen und sich noch mehr anzustrengen, dann kann Sie nichts von Ihrem Ziel abbringen.

Niederlage und Sieg sind Kopfsache. Stellen Sie sich den Weg zu Ihrem Ziel als eine Art Hürdenlauf vor, bei dem Sie nur einige Meter nach vorne blicken können, d. h. Sie wissen nicht, wie weit Ihr Ziel entfernt ist oder wieviele Hindernisse noch auf Sie warten. Das müssen Sie jedoch auch nicht wissen, denn Ihre Aufgabe ist es einfach stur weiterzumachen. Verzweifeln Sie niemals vor einem Hindernis oder sagen: “Das schaffe ich nie.”

Vielleicht wartet schon hinter dieser Hürde Ihre große Chance oder Ihr Ziel auf Sie. Genau das wissen Sie jedoch nie vorher, sondern erst wenn Sie das Hindernis hinter sich gelassen haben. Nichts und niemand kann Sie zur Niederlage führen - außer Ihnen selbst. Man kann Sie bespucken, beschimpfen, auslachen und treten, aber niemand ist in der Lage Sie zum Aufgeben zu bringen, wenn Sie es nicht zulassen. Als Thomas Alva Edison an der Erfindung der Glühbirne forschte, dauerte es Jahre bis er die Lösung gefunden hatte. 10 000 Versuche waren nötig um eine funktionierende Glühbirne zu schaffen.

Vor dem Erfolg hatte er also 9 999 “Mißerfolge”, doch Edison sah das nicht so. Er sagte: “Ich habe 9 999 Wege gefunden wie man keine Glühbirne baut.” Anstatt diese Ergebnisse negativ zu sehen, konzentrierte er sich auf das Positive und arbeitete weiter. Eine tolle Geschichte zu diesem Thema gibt es in der Bibel - die Geschichte von Hiob (Buch Ijob). Hiob war ein frommer und rechtschaffener Mann, der bei Gott als ein vorbildlicher Mensch galt. Satan entgegnete aber, dass er nur so fromm ist und Gott anbetete, weil dieser ihm viel gegeben hatte. Daraufhin bekam Satan die Aufgabe Hiob zu testen, indem er ihm alles nahm, was ihm wichtig im Leben war.

Zuerst zerstörte er sein ganzes Vermögen, anschließend starben seine Kinder und schreckliche Krankheiten kamen über ihn. Doch Hiob hielt an seinem Glauben fest und wurde letztendlich von Gott dafür belohnt, dass er standhaft geblieben ist. Seien Sie so standhaft wie Hiob und alle Schicksalsschläge können Sie nicht von Ihrem Traum abbringen. Wenn ich für eine Erfolgsregel eine 100%-ige Garantie übernehmen, dass ist es diese: Geben Sie niemals auf. Genau deshalb ist es so traurig jemanden zu sehen, der sich selbst aufgegeben hat. Aus diesem Grund ist es so schwer diesen Menschen zu helfen - sie haben die Niederlage akzeptiert. ...weiterlesen




Aufschieberitis bekämpfen – Wie man lästige Ablenkungen vermeidet
Samstag, 13. Juni 2009, 05:30
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Eigentlich wollte ich ein Buch lesen, doch stattdessen habe ich kurz bei youtube.com reingeschaut und anschließend die neuesten Schlagzeilen gelesen und daraufhin ein wenig Musik gehört. Bevor ich anfangen konnte zu lesen, waren zwei Stunden vorüber und ich musste zu einem Termin - das Lesen musste für heute ausfallen. Anschließend habe ich mit die Frage folgende Frage gestellt: Warum verfallen wir Menschen einer Ablenkung so leicht und warum lassen wir uns so gerne unterhalten?

Sie kennen das bestimmt: Sie wissen genau, dass Sie an einem Projekt weiterarbeiten oder joggen sollten, aber irgendwie wollen Sie nicht richtig und suchen nach Ablenkungen, um die Sache möglichst lange hinauszuschieben. Sie wollen nur kurz ein Lied auf dem Ipod hören oder ein lustiges Video auf youtube anschauen. Daran ist nichts auszusetzen. Niemand kann sich die ganze Arbeitszeit lang konzentrieren und wir brauchen etwas Abwechslung.

Das Problem ist nur, dass aus einem Song oder einem Video meistens mehrere werden und wir eine Stunde später bemerken, dass wir nichts geleistet haben. Wir wissen genau, dass die Aufgabe, die wir uns vorgenommen haben, gut für uns ist und in der Zukunft Früchte tragen wird, aber dennoch sabotieren wir uns selbst und lassen den inneren Schweinehund gewinnen. Für dieses Verhalten gibt es meiner Meinung nach verschiedene Gründe, die ich anführen möchte. Anschließend erfahren Sie welche Möglichkeiten es gibt dagegen etwas zu tun.

Die Gründe für Aufschieberitis

1. Es gibt unzählige Ablenkungen in unserer Welt.

Wenn wir unser Emailpostfach kontrollieren, sehen wir Schlagzeilen auf der Startseite von msn.de oder web.de, die uns möglichst lange auf der Seite halten sollen. Wenn wir ein Videoportal besuchen, werden wir von einer Flut von interessanten und witzigen Videos getroffen und auch auf dem Mobiltelefon gibt es unzählige Ablenkungen, die es auf unsere Aufmerksamkeit abgesehen haben. Von allen Seiten werden wir mit Informationen, Leuchtreklame und Bannern bombardiert. Im Internet ist der Effekt noch viel stärker als beim Fernseher oder Radio, weil es dort einen geregelten Ablauf gibt und wir uns in einem Augenblick auf eine Sache konzentrieren können.

Beim TV sehen wir nur eine Szene und beim Radio hören wir nur einen Satz zu einem bestimmten Zeitpunkt. Bei Nachrichtensendern sieht es etwas anders aus, denn dort kommen die Informationen von mehreren Bereichen (Börsenticker, Nachrichtenticker, normales Programm). Im Internet ist es noch viel komplizierter, denn dort sehen wir nicht 3 Nachrichten zur selben Zeit, sondern dutzende. Wir möchten auf 10 verschiedene Dinge zur gleichen Zeit klicken und die Gefahr ist groß, dass wir uns verirren.

2. Wir lieben es unterhalten zu werden.

Schon die Könige im Mittelalter wussten es zu schätzen am Hof von Akrobaten und Tänzerinnen unterhalten zu werden. Es ist sehr angenehm sich zurückzulehnen zu können und Videos oder Fernsehen zu schauen und zu entspannen. Wir sind Menschen und haben gerne Spaß - es ist ein natürliches Bedürfnis sich unterhalten zu lassen. Eine der besten Alternativen, wenn wir zuhause allein sind, ist nunmal den Fernseher einzuschalten oder sich im Internet über Star Wars Kid lustig zu machen. Außerdem lachen wir gerne und über einen Mangel an Material können wir uns wirklich nicht beklagen. Eine ganze Industrie hat es sich zur Aufgabe uns zu unterhalten, zum Lachen zu bringen und im Sofa vor dem Bildschirm zu halten. Und schließlich müssen wir dieses unglaubliche Angebot doch auch ausnutzen, oder? Wozu haben wir denn sonst Kabelfernsehen und eine DSL-Verbindung?

3. Mangel an Disziplin.

Es gibt Zeiten, wenn wir sehr diszipliniert sind und Zeiten, in denen wir uns gehen lassen. Die wenigsten Menschen können ein hohes Niveau von Selbstdisziplin lange Zeit aufrechterhalten, besonders wenn Sie niemand dazu zwingt (Lehrer, Kollegen, Chef, Kinder). Ich habe die Erfahrung gemacht, dass diese Zeit der geringen Selbstkontrolle vor allem abends und vor dem Schlafengehen auftritt.

Vielleicht sind wir ja durch das Fernsehen mehr beeinflusst worden als wir glauben, oder ist es Zufall, dass wir um 20.15 Uhr in der Stimmung für Fernsehen sind? Hinzu kommt die natürliche Dunkelheit nachdem die Sonne untergegangen ist. Die Fähigkeit einfach anzufangen, ohne langes Planen und Überlegen, ist auch eine Form von Disziplin, denn sobald wir uns dazu bringen loszulegen, geht der Rest meistens wie von alleine. Hinzu kommt unsere innere Stimme (=innerer Schweinehund), die uns einredet nur kurz nachzusehen.

Wenn wir ein Projekt beenden sollten, sagt sie: “Ein kurzes, lustiges Video im Internet wird dich entspannen. Gönn’ dir doch mal etwas!” Wenn wir eine Diät einhalten wollen, sagt dieselbe Stimme möglicherweise: “Es ist doch nur ein Keks. Ein kleines Stück hat noch niemandem geschadet.” Das Problem ist jedoch nicht der erste Bissen oder die erste kleine Ablenkung, sondern, dass danach meistens viele weitere folgen. Diese Stimme in uns versucht uns ständig zu verführen und in die Irre zu führen.

Es ist wie in den Zeichentrickfilmen, die wir aus der Kindheit kennen. Ein kleiner Engel sitzt auf der rechten Schulter und sagt uns, dass wir uns an die Arbeit machen sollen. Auf der anderen Schulter sitzt ein kleiner, roter Teufel, der uns ständig einredet uns gehen zu lassen und den einfachen, angenehmen und faulen Weg zu gehen. Je nachdem wie oft wir den Engel bzw. Teufel gewinnen lassen, sagt das viel über unsere Selbstdisziplin aus. Leute, bei denen der Teufel den Ton angibt, sind meistens nicht sehr diszipliniert oder erfolgreich.

4. Wir versuchen wegzurennen.

Obwohl wir uns die Verwirklichung unserer Träume sehr wünschen und reich, erfolgreich, glücklich und beliebt sein wollen, zögern wir davor die notwendigen Schritte zu unternehmen. Einerseits haben wir Angst zu versagen, aber erstaunlicherweise fürchten wir uns manchmal auch davor unsere Ziele zu erreichen. Müssen wir dann nicht noch mehr arbeiten, um den Erfolg zu sichern und wozu die ganze Schufterei, wenn wir nicht wirklich wissen, ob es sich lohnt?

Außerdem versuchen die meisten Menschen harter Arbeit aus dem Weg zu gehen. Sie glauben, dass sie langweilig und sehr anstrengend ist und im Gegensatz zu ihrem Wunsch nach Aufregung und Genuß im Leben steht. Ist es nicht erstaunlich wie wir uns selbst im Wege stehen? Wir wollen etwas, aber versuchen den ersten Schritt auszulassen, der zum Ziel führt. Wir wollen gleich zu Schritt 2 kommen und wenn das nicht passiert, sind wir enttäuscht und sehen es nur als weitere Bestätigung an, dass es besser ist sich zu vergnügen und nichts zu tun.

Im Grunde sind wir selbst unser größter Feind. Deshalb ist jemand, der sich selbst besiegt unaufhaltsam und unschlagbar. Doch ganz so einfach ist es auch wieder nicht, denn wir können uns nicht eines Tages selbst bezwingen und die Sache ist für immer erledigt. Vielmehr müssen wir jeden Tag in den Kampf ziehen und wir werden nicht immer siegreich sein, aber wenn wir es sind, gewinnen wir Zuversicht und Stärke und sind für das nächste Mal besser gerüstet.

“Wer andere kennt, ist klug. Wer sich selbst kennt, ist weise. Wer andere besiegt, hat Kraft. Wer sich selbst besiegt, ist stark.”

Laotse

5. Es ist einfacher.

Es ist leichter der Versuchung nachzugeben als hart zu arbeiten bis man vor Müdigkeit einschläft. Es ist viel angenehmer im Internet zu chatten oder sinnlose Videos zu schauen als seinen Trainingsplan einzuhalten oder ein Buch zu lesen. Der Grund dafür ist, dass man weniger Energie für diese Tätigkeiten braucht. Der Körper verbraucht nicht gerne Energie, wenn er nicht muss, und das schließt sowohl physische Bewegung ein als auch geistige Arbeit.

Wir folgen gerne der Linie des geringsten Widerstandes. Das ist wie bei einer Katze, die ständig mit Leckereien gefüttert wird und sich überhaupt nicht bewegen muss. Sie nimmt zu und wird träge. Ein freilebende Katze hingegen ist schlank, schnell und aufmerksam, denn sie muss sich ihre Beute meistens selbst fangen und wer schon einmal eine Maus beobachten konnte, weiß wie schnell sie sind. Außerdem ist es leichter in der Gegenwart zu bleiben und nicht an die Folgen seiner Handlungen zu denken. Wozu sich über das Morgen Gedanken machen, wenn man jetzt Spaß hat?

Dieses ziellose In-den-Tag-hineinleben ist sehr gefährlich und genau das, was Ihr innerer Schweinehund möchte. Das sind im Großen und Ganzen die Ursachen für Aufschieberitis und unsere Unfähigkeit das zu tun, was getan werden muss, um ans Ziel zu gelangen. Welche Maßnahmen können wir unternehmen, um diese schlechte Gewohnheit zu bekämpfen? Wie können wir zur schlanken Katze werden, der keine Maus entkommt?

Wie man Aufschieberitis überwindet

1. Beschränkung der Medienzeit.

Die Zeit, in der wir Zugang zum Internet haben oder wenn der Fernseher läuft, ist potentiell gefährlich, da wir den vielen Einflüssen ausgesetzt sind. Gegen die Ablenkung können wir nichts unternehmen - sie sind immer da. Deshalb sollten wir die tägliche Zeit, in der wir bestimmte Medien benutzen, einschränken. Beispielsweise könnten Sie sich ein Limit von 4 Stunden beim PC setzen.

Nach dieser Zeit wird der Computer ausgeschaltet und erst am nächsten Tag gibt es neue PC-Zeit. Dadurch werden Sie gezwungen Ihre Arbeit zuerst zu erledigen und sich auf das Wichtige zu konzentrieren. Wenn Sie die 4 Stunden auf youtube verbringen, schaffen Sie Ihren Blogbeitrag nicht mehr und haben für heute Pech gehabt. Bei dieser Methode ist es besonders wichtig, dass man diszipliniert bleibt und keine Ausnahmen von der Regel erlaubt. Achten Sie am Anfang darauf die Zeit nicht zu knapp zu bemessen, weil Sie zu ehrgeizig sind, sondern fangen Sie mit kleinen Schritten an.

Später können Sie die Zeit nach und nach verringern. Sehr hilfreich dürfte bei diesem Vorhaben die Kalendermethode sein, wo Sie für jeden erfolgreichen Tag ein Kreuz im Kalender machen und sich darauf konzentrieren die Kette der Kreuze nicht zu unterbrechen. Die Beschränkung der Medienzeit dient vorrangig dazu den Beschuss mit Informationen und der Unterhaltung zu reduzieren und sie unter Kontrolle zu halten. Das ist vergleichbar mit der Stoßlüftung beim Fenster (alles kommt hinein –> viele Infos/Ablenkungen) und der Kipplüftung (nur eine bestimmte Menge kommt durch –> geregeltes Maß an Informationen).

2. Sie können nicht alles nutzen.

Auch wenn Sie 300 TV-Kanäle haben, heißt das noch lange nicht, dass Sie deshalb länger fernsehen müssen als jemand mit 3 Programmen. Eine DSL-Flat-Verbindung zum Internet bedeutet nicht, dass Sie den ganzen Tag Zugang zum Internet haben müssen. So sehr Sie sich anstrengen, Sie werden nicht überall sein können und alle Informationen wahrnehmen können, die interessant für Sie sind.

Das Schlimme daran ist, dass es wirklich viele gute Inhalte im Internet gibt, viele kostenlose Ebooks, lehrreiche Videos und Onlinekurse, die Sie nicht nutzen können, weil Ihr Tag zu kurz ist. Es ist einfach zuviel. So sehr Sie es versuchen, Sie werden nicht alles unterbringen können. Und verabschieden Sie sich von der Vorstellung, Sie müssten immer auf dem Laufenden sein und immer über die Neuigkeiten bescheid wissen. Das versuchen Ihnen vielleicht die Nachrichtendienste einzureden, aber es ist nicht notwendig und produktiv alle News zu kennen. Benutzen Sie die Medieninhalte, die Ihnen am besten nützen und die Sie im Leben weiterbringen.
Seien Sie sich bewusst, dass nur bestimmte Handlungen zu Ihrem Ziel führen und lassen Sie den Tag nicht an sich vorbeiziehen, während Sie passiv bleiben. Wenn Sie ziellos im Internet surfen, bringen Sie einen kleinen Zettel am Monitor an, auf dem steht: “Bringt mich das meinem Ziel näher?” und stellen Sie sich diese Frage ständig. Das wird Sie wieder auf den richtigen Weg führen. Ein weitere Maßnahme ist die Installation auf Ihren PC oder der Kauf einer Countdown-Uhr, die die Zeit rückwärts zählt. Wenn Sie beispielsweise Silvester als Ziel einstellen, dann läuft der Countdown bis zu diesem Tag herunter und zeigt Ihnen jeden Tag an wie lange Sie noch Zeit haben.

Es ist hilfreich das Datum zu nehmen zu dem Sie Ihr nächstes Ziel erreichen möchten. Durch einen solchen Zähler wird man ständig erinnert, dass die Zeit weniger wird und kostbar ist. Sie bekommen keine Minute Ihres Lebens zurück - nutzen Sie deshalb Ihre Zeit so gut Sie können.

3. Disziplin trainieren.

Disziplin ist ein Fähigkeit wie Fahrrad fahren oder Tennis spielen und Sie können sie trainieren. Setzen Sie sich dazu jeden Tag ein kleines Ziel und halten Sie sich daran. Nehmen Sie sich beipielsweise für Dienstag vor nur eine Stunde fernzusehen und halten Sie es ein. Das steigert Ihr Selbstbewusstsein und beweist Ihnen, dass Sie doch diszipliniert sind. Ein Erfolgstagebuch, wo Sie all Ihre kleinen Erfolge auf dem Weg zu mehr Selbstdisziplin eintragen, ist auch sinnvoll, weil Sie damit Ihre Leistung messen und vergleichen können.

Da die Selbstdisziplin besonders nachts abnimmt, sollten Sie versuchen früher schlafen zu gehen. Außerdem sind Routineabläufe sehr gut, um die Disziplin zu verbessern, weil sie nach einer Weile zur Gewohnheit werden und gute Gewohnheiten sind Ihr stärkster Verbündeter gegen den inneren Schweinehund. Ein Beispiel ist sich anzugewöhnen nach dem Aufwachen am Morgen eine Stunde konzentriert und ohne Ablenkungen (nein, auch keine Musik im Hintergrund ) zu arbeiten.

“Alle Kunst praktischer Erfolge besteht darin, alle Kraft zu jeder Zeit auf einen Punkt - auf den wichtigsten - zu konzentrieren.”

Ferdinand Lassalle

4. Besiegen Sie den inneren Schweinehund.

Ihre stärkste und effektivste Waffe gegen ihn ist sofortige Handlung. Geben Sie dem Engel und dem Teufel auf Ihren Schultern erst gar keine Zeit eine Diskussion zu beginnen, denn der kleine Teufel scheint schlauer zu sein. Je länger er redet und je mehr Zeit Sie mit Nichtstun verbringen, desto größer werde seine Chancen zu gewinnen. Er versucht auf Zeit zu spielen, denn je länger Sie zuhören, umso mehr Zeit vergeht und Zeit, in der Sie nicht handeln, geht auf sein Punktekonto.

Sobald Sie merken, dass sich die Stimme in Ihrem Kopf wieder meldet, fangen Sie an etwas zu tun. Falls die Stimme Sie zu einem Keks überreden will, gehen Sie weg. Will Sie, dass Sie ein Video im Internet ansehen, nehmen Sie ein Buch zur Hand und fangen Sie an zu lesen. Sagen Sie sich einfach “TU ES JETZT!” oder “JUST DO IT!” und machen Sie sich an die Arbeit. Wenn Sie angefangen haben werden Sie sich viel besser fühlen und froh sein, dass Sie diszipliniert geblieben sind.

5. Lieben Sie die Arbeit.

Ihre Arbeit ist Ihr Freund - nicht Ihr Feind. Fangen Sie an sie zu respektieren und zu schätzen. Ohne harte Arbeit wurde noch kein Unternehmen aufgebaut und kein Popstar geschaffen. Wenn Sie etwas erreichen wollen, müssen Sie dafür arbeiten und bereit sein Opfer zu bringen. Das ist ein universeller Grundsatz, wie der, dass die Erde sich um die Sonne dreht.

Ohne Arbeit gehen Sie nirgendwohin. Von Nichts kommt Nichts. Wenn wir den Erfolg anderer Menschen betrachten, sehen wir nur die Spitze des Eisbergs und nicht die vielen Rückschläge und die Arbeit, die dahinter steckt. Wenn die Menschen den Dalai Lama im Fernsehen oder bei Vorträgen sehen, wundern Sie sich wie ruhig und gelassen er ist, doch Sie vergessen, dass dieser Mann jeden Tag mehrere Stunden meditiert. Andere betrachten die Fähigkeiten von Boris Becker im Fernsehen und meinen, dass er Talent hat und wollen es ihm gleichtun.

Doch Sie sehen nicht das mühevolle, jahrelange Training und die Opfer auf dem Weg zum Erfolg und bleiben auf Ihrer Couch sitzen, weil Sie nicht bereit sind an sich zu arbeiten. Erst müssen Sie die Leistung erbringen, bevor Sie den Lohn erhalten können. Vor der Ernte kommt die Saat und die geduldige Arbeit. Die harte Arbeit ist es, die Ihnen den Aufstieg in eine besseres Leben ermöglicht und Ihnen alle Wünsche erfüllt. Seien Sie mit Spaß an der Sache und finden Sie etwas Gutes an Ihrer Arbeit. Wenn Sie sich bemühen und Ihre Sache gut machen, wird Ihnen die Arbeit auch viel mehr Freude bereiten und mehr Erfolg bringen.

6. Gehen Sie auf Ihr Ziel zu.

Nehmen Sie Ihren ganzen Mut zusammen und machen Sie feste Schritte in die Richtung Ihres Ziels. Halten Sie sich das Endziel immer vor Augen und visualisieren Sie Ihren zukünftigen Erfolg. Sie müssen sich jeden Tag in den Kampf begeben und der Gegner sind Sie selbst. Sorgen Sie dafür, dass Sie an mehr Tagen gewinnen als Sie verlieren und dass Sie Ihrem Traum jeden Tag ein kleines Stück näher kommen. Erfolg ist kein Ziel, das man erreicht, sondern ein Weg, den man geht.

Im Grunde bleibt man immer auf der Reise und die Hauptaufgabe besteht darin nicht vom Weg abzukommen. Es sind die kleinen Schritte, die sich zu etwas Großem zusammensetzen, das die anderen Menschen sehen, wenn es vollbracht ist. Wenn man einen Marathon läuft muss man viele kleine Schritte machen, doch jeder von ihnen ist bedeutend, denn jeder bringt den Läufer seinem Ziel näher. Verknüpfen Sie Ihr Ziel im Geist mit etwas Angenehmen. Spüren Sie die Begeisterung und die Aufregung, die Sie haben, während Sie an Ihrem Traum arbeiten.

Sie erledigen nicht irgendeinen Job, sondern erschaffen Ihr persönliches Meisterwerk - Ihr Leben. Es gibt nichts Schöneres als seinen Traum zu leben und ein erfülltes Leben zu führen, doch Sie müssen darauf zugehen, anstatt zu zögern oder sich davor zu fürchten. Das Glück oder der Erfolg wird Sie nicht eines Tages überwältigen, wie eine Krankheit oder ein Lottogewinn. Sie werden nicht irgendwann von einer Erfolgsbiene gebissen, sondern müssen es selbst schaffen.

7. Visualisieren Sie Ihre Ziele.

Dieser Punkt wird von vielen Menschen ausgelassen, weil er scheinbar keine Wirkung zeigt. Machen Sie bitte nicht den gleichen Fehler. Damit Ihre Visualisierungen wirken, müssen sie unzählige Male wiederholt werden. Erst nach und nach werden sie vom Unterbewusstsein aufgenommen und dort verankert. Das ist wie bei der Werbung. WennSie tausendmal im Fernsehen und auf Reklametafeln sehen, dass eine Zahnpasta die beste ist, glauben Sie es irgendwann auch.

Genauso müssen Sie Ihre persönliche Werbung von Ihrem Traumleben immer wieder wiederholen. Ihr Unterbewusstsein ist wie ein großer, mächtiger Riese, der in Ihnen schlummert, doch das Problem ist, dass dieser Riese sehr dumm ist und viele Wiederholungen braucht bis er etwas verstanden hat und danach handelt. Wenn er es letztendlich gelernt hat, ist er ein fanatischer Arbeiter und durch seine Stärke fällt ihm keine Aufgabe schwer. Aus diesem Grund funktioniert Werbung und Sie sollten sich Ihren persönlichen Werbespot von Ihrem Traumleben ausdenken und ihn ständig wiederholen.

Ein weitere wichtiges Mittel, um Ihr Unterbewusstsein in die gewünschte Richtung zu lenken, sind Affirmationen. Dabei stellen Sie sich am besten vor einen großen Spiegel und sagen laut Ihre Erfolgssätze, wie “Ich werde es schaffen!” oder “In einem Jahr macht mein Unternehmen 1 Million Umsatz und ich werde über meine Kritiker lachen.” Es müssen einfach positive Sätze sein, die Sie motivieren (nicht das, was Sie nicht wollen!). Die Macht von Affirmationen, die durch jahrelange Benutzung entsteht, lässt sich am besten am Beispiel der Religionen illustrieren. Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum alle großen Religionen Gebete enthalten?

Durch ständige Wiederholung stärken die Anhänger Ihren Glauben und werden jeden Tag daran erinnert, das Richtige zu tun. Selbst wenn es nur ein wöchentlicher Besuch in der Kirche am Sonntag ist, hat er doch über Jahre hinweg eine große Wirkung. Genauso ist es im Islam. Dort beten die Gläubigen fünfmal am Tag, indem Sie die gleichen Sätze wieder und wieder sagen. Jemand, der schon als Kind religiös erzogen wird, entwickelt sich entsprechend als Erwachsener und behält seinen Glauben meistens bei. Es spielt keine Rolle, ob Sie täglich ein Gebet sprechen, doch vergessen Sie die Affirmationen nicht, denn Sie sind Ihr persönliches Gebet. Durch sie lernen Sie sich aufs Ziel zu konzentrieren und nicht aufzugeben.

8. Wechseln Sie die Umgebung.

Oft ist ein Ortswechseln ein geeigentes Mittel, um sich konzentrieren zu können und seine wichtigen Aufgaben zu erledigen. Gehen Sie beispielsweise in die öffentliche Bücherei an einem sonnigen Tag, wenn es wenige Besucher gibt, und arbeiten Sie 6 Stunden oder mehr dort. Sie werden sehen wieviel Sie schaffen werden. Es gibt sogar inzwischen Universitätsbibliotheken, die Sonntags geöffnet haben. Sie werden keinen besseren Ort finden, um einen guten Blogbeitrag zu schreiben oder ein Buch zu lesen.

Eine weitere Möglichkeit ist in einen Park zu gehen, noch ruhiger ist es im Wald. Nehmen Sie nur das mit, was Sie wirklich brauchen und setzen Sie sich ein bestimmtes Ziel, das Sie an diesem Tag erreichen wollen. Und, nein, das Handy und der Ipod sind im Wald nicht notwendig . Eine ausgefallenere Variante hat sich angeblich ein Erfinder zur Gewohnheit gemacht. Wenn er bei einem Problem nicht weiterkam oder eine Aufgabe zu lösen hatte, schloss er sich in einem winzigen Zimmer ein, das nur eine Lampe, einen Tisch, einen Stuhl und einen Notizblock enthielt. Dort blieb er solange bis er die Lösung des Problems hatte. Das ist eine ziemliche radikale Maßnahme, aber der Rückzug aus der alltäglichen Umgebung kann oft neue Energie verleihen und zu mehr Produktivität führen. Der große Vorteil ist, dass alle Ablenkungen zuhause bleiben und niemand Sie stören kann.

“Es ist manchmal ein gutes Mittel, die notwendige Einsamkeit zu sichern, damit man sich auf etwas konzentrieren kann, was man tiefer erforschen will.”

Vincent van Gogh

9. Keine Pause.

Dieser Punkt ist kontrovers. Die Anhänger der Pausentheorie, welche die Mehrheit darstellen, glauben, dass man regelmäßige Pausen einlegen sollte, um effektiv arbeiten zu können. Sie schlagen eine kleine Pause alle 15 Minuten vor und spätestens nach einer Stunde eine Pause von 10 Minuten. Die Anhänger der Wer-stillsteht-verliert Theorie sehen Pausen als Produktivitätsbremse an und bevorzugen das Arbeiten von mehreren Stunden ohne jegliche Pause. Beide Theorien haben Vor- und Nachteile. Meiner Erfahrung nach ist man viel anfälliger für Ablenkungen, wenn man ständig kleine Pausen macht und immer wieder aufsteht.

Deshalb ziehe ich meistens das konzentrierte Arbeiten über Stunden hinweg vor und mache anschließend eine lange Pause. In nur 4 Stunden kann man oft soviel erledigen, dass man sich den Rest des Tages freinehmen kann. Das Problem mit kleinen Pausen ist, dass Sie den Geist vom Thema ablenken und Raum für neue Gedanken und Einfälle bieten. Und was denkt man, wenn man kurz eine Pause zum Entspannen einhält? “Soll ich kurz ein lustiges Video auf youtube anschauen in den fünf Minuten oder nachsehen was heute im Fernsehen läuft?” Es hängt von den persönlichen Vorlieben ab, aber oft ist es so, dass man nicht mehr zu einer Aufgabe zurückkehrt, wenn man die Arbeit daran einmal unterbricht.

“Das Aufschieben wichtiger Geschäfte ist eine der gefährlichsten
Krankheiten der Seele.”

Georg Christoph Lichtenberg




Leben Sie Ihre Träume
Samstag, 13. Juni 2009, 04:57
Abgelegt unter: Motivation-News | Tags: , ,

Wir bekommen vom Leben genau das, was wir “hineingeben” - nicht weniger, nicht mehr. Anders ausgedrückt kann man sagen, dass wir säen, was wir ernten. Die wichtigste Macht, die Sie brauchen, um ein erfülltes und erfolgreiches Leben zu führen, sind Sie. Sie selbst sind die wichtigste und stärkste Kraft, die Ihnen zur Verfügung steht. Nicht die Götter oder das Universum, die Umstände, andere Menschen oder das Schicksal bestimmen, was aus Ihnen wird, sondern Sie.

Gott hilft denen, die sich selbst helfen. Ihr Geist und Ihre innere Stärke (es spielt keine Rolle wie Sie es nennen) ist Ihr stärkster Antrieb und in der Lage Ihnen alles zu geben wovon Sie träumen. Alles was Sie sich vorstellen können, können Sie auch haben. Sie wollen ein berühmter Schriftsteller oder Künstler sein? Dann werden Sie es! Warum denn nicht? Wenn Sie ehrlich sind, gibt es nichts, das Sie aufhält.

Falls Sie genug Willenskraft besitzen und niemals aufgeben, dann werden Sie es schaffen. Es ist der Glaube, der Berge versetzt. Der Glaube an sich und die Erfüllung seiner Träume. Das ist eine der wichtigsten Regeln des Erfolgs. Glauben Sie, dass Sie es können, und Sie können es. So einfach ist das. Aber anscheinend ist es zu einfach, denn immer noch gibt es Millionen von Menschen, die an diesen Grundsatz nicht glauben und nicht entsprechend handeln.

Jedes Bild, das Sie sich klar, voller Zuversicht und unaufhörlich in Ihrem Geist vorstellen, wird letztendlich zu Ihrer Wirklichkeit werden. Das ist die Essenz der ganzen Erfolgsgeschichten und -geheimnissen: Wie ein Mensch in seinem Herzen und Geist handelt, so ist er. Als ich zum ersten Mal diese Idee vollständig begriffen hatte, veränderte sich meine ganze Sichtweise. Ich begann die Welt aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

Es hatte einige Jahre gedauert bis ich es endlich begriffen hatte, aber dafür umso gründlicher. Ich hörte auf andere für meine Lebensumstände und Probleme verantwortlich zu machen und übernahm Verantwortung. Meine Umstände formten nicht mich - ich formte sie.

Sie sind der Herr Ihres Schicksals

Wenn Sie sich zum ersten Mal klar werden, dass alles, was Sie sich vorstellen können, möglich ist, werden Sie einen unglaublichen Tag haben. Ihr Leben wird nicht mehr dasselbe sein. Sie können alles erwarten, was Sie in Ihrer Phantasie erträumen können. Das ist so als hätten Sie ständig eine gute Fee bei sich, die Ihnen alle Wünsche erfüllt, die Sie haben. Nichts ist mehr unmöglich, alles ist erreichbar.

„Erinnere dich, daß alles nur Meinung ist und dass es in deiner Macht steht zu meinen, was du willst.“

Mark Aurel

Ich wünsche Ihnen, dass auch Sie zu dieser Erkenntnis gelangen und sich Ihrer Macht bewusst werden. Um groß zu werden, müssen Sie groß denken und träumen. Einen kleinen Mann erkennt man an seinen ängstlichen und kleinen Zielen und Gedanken. Wenn Sie sich nicht trauen Großes zu erwarten und mehr zu wollen als andere sich vorstellen können, haben Sie es auch nicht verdient und werden es nicht erhalten. Um groß zu sein, müssen Sie groß denken. Die Gedanken sind vergleichbar mit Befehlen, die Sie Ihrem Unterbewusstsein ständig geben. Seien Sie vorsichtig und stellen Sie sich nur vor, was Sie auch wirklich haben möchten und vermeiden Sie Vorstellungen von Angst und Sorgen.

Was Sie heute denken, bestimmt welche Person Sie am nächsten Tag sein werden. Ihre heutigen Vorstellungen, Ansichten und Gedanken formen Sie zu Ihrem morgigen Ich. Alle Dinge entstehen erst in unseren Gedanken bevor Sie in der Außenwelt passieren. Es gibt in den USA eine sehr interessante, alte Geschichte, aus der man viel lernen kann:

Im Süden des Landes am Mississippi saßen zwei Schwarze im Schatten und erholten sich. Einer von ihnen streckte sich und seufzte:
- “Mensch, ich wünschte, ich hätte eine Million Wassermelonen.”
Der andere fragte:
- “Malcolm, wenn du eine Million Wassermelonen hättest, würdest du die Hälfte davon mit mir teilen?”
- “Nein, das würde ich nicht tun,”
- “Würdest du mit denn ein Viertel geben?”
- “Nein, auch soviel würde ich dir nicht abgeben.”
- “Malcolm, wenn du eine Million Melonen hättest, würdest du mir dann wenigstens 10 davon geben?”
- “Nein, auch zehn würde ich dir nicht abgeben.”
- “Also, sag mal, würdest du mir denn wenigstens eine lausige Wassermelone geben?”
- “Weißt du, ich würde dir nicht einen einzigen Bissen von meinen Melonen abgeben.”
- “Warum nicht, Malcolm?”
- “Weil du zu faul bist um für dich selbst zu wünschen.”

Obwohl diese Geschichte lustig und relativ einfach ist, enthält Sie einen wahren Kern und die Moral ist, dass Sie schon selbst Ihre Phantasie gebrauchen müssen, wenn Sie etwas Bestimmtes aus Ihrem Leben machen möchten. Sie können das Träumen nicht den anderen überlassen - “denen”, die Zeit dazu haben. Sagen Sie nicht: “Ich habe keine Zeit für diesen Quatsch! Ich muss Geld verdienen und zusehen, dass etwas Warmes zum Essen auf den Tisch steht.”

Sie sind nicht nur für Ihre Handlungen verantwortlich, sondern auch für Ihre Träume. Es ist einfacher sein gewohntes Leben weiter zu leben und nichts zuverändern. Man sagt auch Atmen sei einfacher als Denken. Es ist weniger schmerzhaft und gefährlich dort zu bleiben, wo man ist, und nicht seinen Träumen zu folgen oder etwas anders zu machen. Machen Sie diesen Fehler nicht.

Fangen Sie an zu träumen und zu planen. Träumen Sie wie ein Kind - ohne dieses schreckliche Wort “unmöglich”. Folgen Sie Ihren Träumen.

„Nenne dich nicht arm,
weil deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind;
wirklich arm ist nur,
wer nie geträumt hat.“

Marie von Ebner-Eschenbach




Star Wars und Motivation
Samstag, 13. Juni 2009, 04:09
Abgelegt unter: Motivation-News | Tags: , ,

Vielleicht haben Sie den Film “Star Wars – Krieg der Sterne” gesehen, in dem der junge Luke Skywalker das Universum vor der bösen Macht beschützen soll. Bei der Training rät ihm sein Meister Ben Kenobi:

“Schalte deinen Computer aus, stell die Maschine ab und mach es selbst. Folge deinem eigenen Gefühl, vertraue deinem Gefühl.”

Er gibt seinem Schüler damit einen sehr hilfreichen Ratschlag, nämlich auf seine Intuition zu hören. Dieses Vorgehen ist oft das beste, denn innerlich wissen wir, was das Beste für uns ist und was wir wirklich wollen.

Darüber habe ich schon in einem früheren Beitrag zum Thema “Sinn des Lebens finden” geschrieben, doch man sollte dieses Gefühl nicht mit schlechten Angewohnheiten oder dem inneren Schweinehund verwechseln. Diese unproduktive Stimme versucht vielmehr Ihre Intuition zu überlagern – sie zum Schweigen zu bringen oder wenigestens etwas abzuschwächen.

Wenn Sie sich einen Trainigsplan ausgedruckt haben und sich zum Ziel genommen haben in Form zu kommen, dann ist das aufgrund von starken Gefühlen geschehen, wie sozialem Druck (man will mithalten können und sich nicht blamieren), dem Wunsch schöner zu sein (Schönheitsideale in den Medien) und durch das Bauchgefühl, das Ihnen mitteilt, dass es sich lohnt in seine Gesundheit zu investieren und dass es für Sie von Vorteil ist.

Sie wissen, dass Ihnen das Training gut tun wird und dass Sie viel energischer sein werden. Hinzu kommen Ihre anderen Motive, die Sie dadurch erreichen wollen (beim anderen Geschlecht besser ankommen oder Ähnliches).

Ihr innerer Schweinehund versucht hingegen durch ständige Zwischenrufe, Diskussionen und Einwände diese Gewissheit zu stören und Sie in Ihrem Vorhaben zu sabotieren. Er sagt Ihnen, dass es angenehmer ist einige Tag nichts zu tun und zu entspannen oder dass Sport viel zu anstrengend ist.

Diese innere Stimme können Sie sich auch als kleinen, roten Teufel vorstellen, der die Beredsamkeit vom US-Schauspieler Eddie Murphy hat. Ihm gehen nie die Argumente aus und sobald Sie eine Diskussion beginnen, beginnt Ihr Untergang. Eine Möglichkeit diesem Saboteur auszuweichen, ist sofort mit der Handlung anzufangen, ohne zu überlegen und zu warten – es einfach zu tun.

Eine weitere Möglichkeit ist, sich an die langfristigen Folgen des Handlens bzw. Nichthandelns zu erinnern. Denken Sie daran wie Ihre Zukunft aussehen wird, wenn Sie Ihren Trainingsplan einhalten können. Sehen Sie wie Sie immer dicker werden und ungesünder leben. Sehen Sie mit welchen Problemen Sie zu kämpfen haben und wie Ihr Arzt Ihnen sagt, dass Sie noch 2 Jahre zu leben haben, wenn Sie Ihre Lebensweise nicht ändern. Dieses Weglaufen vor dem Horrorszenario ist für viele Menschen sehr effektiv, besonders wenn jemand mit Autorität eine solche Prognose macht.

Ein populäres Beispiel ist der frühere dickste Mann der Welt, der inzwischen über 200 Kilogramm abgenommen hat, nachdem ihm sein Arzt gesagt hatte, dass er bei dieser Lebensweise in wenigen Jahre sterben wird. Bei anderen Menschen ist es das Rauchen oder zuwenig Bewegung an der frischen Luft. Doch sobald sie sich der Konsequenzen Ihres Handelns bewusst werden, ändern sie sich und man kann sie oft nicht mehr wiedererkennen.

“Es gibt nur eine Zeit, in der es wesentlich ist aufzuwachen. Diese Zeit ist jetzt.”

Buddha

Warum brauchen so viele Menschen eine Hiobsbotschaft wie diese, wenn es schon fast zu spät ist, um das tun, was notwendig ist? Alle Raucher wissen, dass es ungesund ist. Alle unsportlichen Menschen wissen, dass Sport nicht Mord ist, sondern genau das Gegenteil der Fall ist. Vielleicht liegt es ja daran, dass wir manchmal erlauben, dass die Stimme des kleinen Teufels die wahren Gefühle übertönt.

Wir wissen, dass wir im Leben nicht weiterkommen, aber dennoch hören wir weiter auf diese Stimme, weil sie uns tröstet und das Gefühl gibt, dass wir nicht Schuld sind und nichts dafür können.

Wenn wir unser Denken jedoch auf die langfristige Sicht lenken und versuchen in die Zukunft zu sehen, können wir eine sehr mächtige Motivationsquelle in uns finden. Sie brauchen kein Nostradamus sein, um die zukünftige Entwicklung Ihres Lebens zu erkennen. Wenn Sie kein Geld auf die Seite legen und nichts für später sparen, werden Sie im Alter nicht sehr gut leben und Sie werden sicherlich nicht finaziell unabhängig. Wenn Sie Kettenraucher sind, werden Sie einige Jahre früher sterben als sonst.

Dieses zukünftige Schreckensszenario kann Ihnen dabei helfen Ihrem Leben neuen Antrieb zu geben und wahre Motivation zu finden. Wenn Sie jeden Tag daran denken wie schrecklich es ist arm zu sein und wie armselig Ihre Lage ist und dass sie es auch bleiben wird, wenn Sie nichts dagegen tun, dann werden Sie handeln. Natürlich sollten Sie auch die positive Motivation benutzen, bei der Sie sich ausmalen wie schön Ihre Zukunft sein wird, wenn Sie reich sind, aber die negative ist genauso hilfreich und stark.

Diese Methode hilft nicht nur auf lange Sicht, sondern auch bei alltäglichen Aufgaben. Wenn Sie gerade die Fernbedienung in der Hand halten und das TV-Gerät einschalten wollen, obwohl Sie ein Buch lesen sollten, dann malen Sie sich aus wie Ihr Leben in einigen Stunden oder am nächsten Tag aussieht. Sie werden vermutlich wütend oder enttäuscht sein und sagen: “Hätte ich nur…”

Fragen Sie sich welche dieser Tätigkeiten Sie im Leben weiterbringt und denken Sie nicht nur an das Jetzt, sondern auch an das Morgen. Was wird passieren, wenn Sie die Aufgabe für eine Woche oder Monat verschieben und stattdessen fernsehen.

Wieviel könnten Sie in dieser ungenutzten Zeit erreichen? Wieviel glücklicher könnten Sie werden? Die “Flucht” vor einem unerwünschten Szenario kann sehr motivierend sein, wichtig ist nur, dass man sich nicht anderer schlechter Gewohnheiten bedient. Man sollte nicht die Finger vom Alkohol lassen, nur um daraufhin bei Zigaretten zu landen. Doch wenn man ehrlich zu sich ist, sollte das kein Problem sein.

Der heutige Tipp lautet: Nutzen Sie die negative Motivation, um auf Ihre Ziele zuzugehen.



 

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