Selbstdisziplin stärken, Erfolg haben!

Selbstdisziplin, ein Wort, das jeder kennt und, wenn es um andere geht, sicherlich des Öfteren verwendet. Wie aber sieht es mit der eigenen Selbstdisziplin aus?

Was ist das eigentlich, Selbstdisziplin? Mit nur einem Satz erklärt würde ich sagen: Selbstdisziplin ist die Fähigkeit sich trotz innerer und äußerer Hindernisse dazu zu motivieren, das, was man sich vorgenommen hat auch zu tun.

Schon Goethe sagte: „Es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.“
Und auch Erich Kästner wusste: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“

Dieses Tun ist es, was uns weiterbringt. Das Handeln ist es, was uns unseren Zielen näher bringt. Kontinuierliches Tun, ständiges Handeln im Sinne unserer Ziele und Träume.

An manchen Tagen fällt es uns leicht, etwas Produktives zu tun, an anderen lassen wir uns durch jede Kleinigkeit ablenken. Ist das, was wir zu tun haben angenehm, aufregend oder vielleicht sogar einfach zu erledigen, gehen wir voll Tatendrang an die Arbeit und ziehen diese bis zum Ende durch. Dazu braucht es keine Selbstdisziplin. Wie aber sieht es denn bei unangenehmen Aufgaben aus? Ein Telefonat mit einer bestimmten Person, der unaufgeräumte Schreibtisch, die Buchhaltung oder andere, für die meisten Menschen langweiligen Tätigkeiten? Um sich dazu aufzuraffen brauchen wir in der Regel schon etwas mehr Selbstdisziplin.

Erfolgreiche Menschen besitzen ein besonders hohes Maß an Selbstdisziplin. Egal, welche Steine sich ihnen in den Weg legen, sie lassen sich von ihrem Vorhaben durch nichts und niemandem abbringen.

Wie aber machen sie das?

Mehr Selbstdisziplin – Wie Sie Ihre Ziele garantiert erreichen

Selbstdisziplin stärken – Realistische Ziele setzen

Erfolgreiche Menschen kennen den inneren Schweinehund genauso wie alle anderen Menschen. Sie wissen ihn nur besser zu überlisten, indem sie sich realistimehr selbstdisziplinsche Ziele setzen. Unter einem realistischen Ziel versteht man eines, das sowohl zeitlich als auch von der Größe her realisierbar ist. Es bringt nicht, sich Ziele zu setzen, die man in einem einzigen Leben nicht erreichen kann. Genauso verhält es sich mit Zielen, die wie der Mount Everest vor einem stehen und unbezwingbar erscheinen. Natürlich ist es gut, sich hohe Ziele zu stecken. Man sollte sich jedoch bewusst sein, dass diese nicht in kurzer Zeit oder mit einem einzigen Schritt erreichbar sind. Diese großen Ziele sollten in kleine, realistische Zwischenziele zerteilt werden. Auch Rom wurde nicht an einem Tag erbaut, sondern Stein für Stein, Haus für Haus, Tempel für Tempel.

Selbstdisziplin stärken – Für genügend Motivation sorgen

Selbstdisziplin muss nicht unbedingt bedeuten, sich selbst zu quälen. Wenn es einmal gilt eine unangenehme Aufgabe zu erledigen, dann können wir uns auch fragen, wozu es gut sein wird, diese zu erledigen. Was wird mir dadurch möglich? Was nützt es mir, diese Aufgabe zu meistern? Oft ist es doch so, dass der nächste Schritt schon wieder viel mehr Spaß macht. Viele aber kapitulieren vor unangenehmen Aufgaben und gefährden damit ihren Lebenstraum.
Eine weitere gute Möglichkeit sich zu motivieren ist, sich für das erfolgreiche Erledigen von ungeliebten Aufgaben kleine Belohnungen auszudenken. Wie wäre es zum Beispiel damit, sich einen schönen Abend mit Freunden oder dem Partner zu gönnen, wenn man seine Arbeit erledigt hat. Egal, was es ist, es sollte nur etwas sein, das man sich nicht ohnehin immer gönnt.

Selbstdisziplin stärken – Ein Erfolgsteam gründen

Wem es besonders schwer fällt am Ball zu bleiben, der sollte Menschen um sich versammeln, welche die selben Ziele haben oder die man einfach im Bedarfsfall um Unterstützung bitten kann. Anderen Menschen gegenüber ist man meist verbindlicher als sich selbst. Und mal ganz ehrlich, wer möchte sich schon die Blöße geben als Versager dazustehen?

Und für alle, die sich so gar nicht motivieren können sind hier zwei Schritte, mit denen man seine Selbstdisziplin trainieren kann.

Selbstdisziplin trainieren – Den nächsten Tag vorplanen

Abends vor dem Schlafen gehen sollte man sich für den nächsten Tag etwas vornehmen. Etwas, dass man nicht sowieso täglich erledigt. Ein bisschen Mühe sollte es schon machen. Erst dann, wenn man einen kleinen inneren Widerstand spürt, ist es richtig. Wie schon vorhin erwähnt, sollte es eine kleine Aufgabe sein, die man auch wirklich erledigen kann. Ein zu großes Vorhaben ist unrealistisch und somit demotivierend.

Selbstdisziplin trainieren – ToDo-Liste führen

Das Führen einer ToDo-Liste ist in zweierlei Hinsicht von Vorteil. Zum einen vergisst man seine Aufgaben nicht (vorausgesetzt man schaut auch manchmal auf die Liste :)) und zum anderen schafft sie etwas mehr Verbindlichkeit. Außerdem ist es ein tolles Gefühl, erledigte Aufgaben abzuhaken und die Fortschritte beobachten zu können.

Die Belohnung sollte auch hier nicht fehlen. Das stärkt die Motivation ungemein.

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Ich bin der Überzeugung, dass man seine Selbstdisziplin auf diese Weise kontinuierlich steigern kann. Einfach ausprobieren und am Ball bleiben. Mit etwas Übung, sagen wir einmal über zwei bis drei Wochen, kann man dann schon deutliche Erfolge erkennen.

Und wenn es einmal gar nicht klappen sollte, einfach nicht den Mut verlieren und dran bleiben, denn, wie schon gesagt: Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.

Auf Ihren Erfolg!